Überlegenheit von Lektinkonjugatmarkern gegenüber Adenohypophysen-Hormonantikörpern anhand von Färbungen an konventionellen humanen Schnittpräparaten, 3D-Organoiden und an durchsichtig gemachtem Gewebe

DSpace Repositorium (Manakin basiert)

Zur Kurzanzeige

dc.contributor.advisor Liebau, Stefan (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Nikbin, Mohammad Reza
dc.date.accessioned 2026-05-06T07:28:21Z
dc.date.available 2026-05-06T07:28:21Z
dc.date.issued 2026-05-06
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/178922
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1789222 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-120246
dc.description.abstract In dieser Arbeit wird die Überlegenheit von Lektinmarkern gegenüber dem Hormonmarker ACTH bei der Charakterisierung der Adenohypophyse sowie in der Diagnostik ihrer Erkrankungen erörtert. Verschiedene Modalitäten und Methoden werden dabei detailliert untersucht. Im ersten Abschnitt der Arbeit erfolgt die Etablierung der Lektinmarker Con A, PNA und UEA-1 an der humanen Adenohypophyse. Dabei wird deren Übereinstimmung mit hormonpositiven Arealen beschrieben. Besonders hervorzuheben ist die ausgeprägte Kolokalisation von Con A und UEA-1 mit ACTH-positiven Arealen, was die Eignung von Lektinmarkern als alternatives Diagnostikum anstelle des Hormonantikörpers ACTH in den Fokus rückt. Neben der konventionellen immunhistochemischen Analyse von Organschnitten werden die Lektinmarker auch in zwei weiteren Modalitäten untersucht. Zunächst wird das Modell der Gewebeklärung an der humanen Adenohypophyse nach der PACT-Methode etabliert, welches in dieser Arbeit erstmals erfolgreich beschrieben wird. Diese Methode ermöglicht es, Grundlagenforschung im dreidimensionalen Raum durchzuführen und anatomische Strukturen des Organs präziser zu charakterisieren. Auch in diesem Modell wird der Lektinmarker UEA-1 eingesetzt und die Kolokalisation eingehend analysiert. Darüber hinaus wird das bekannte Protokoll zur 3D-Organoidherstellung der Adenohypophyse etabliert. Nach einer Modifikation des Modells und dessen erfolgreicher Umsetzung kommen Lektinmarker zum Einsatz, um die Kolokalisation zwischen ACTH-positiven Arealen und Lektinmarkern während der Entwicklung der Adenohypophyse zu untersuchen. Im Verlauf der Arbeit kristallisieren sich die beiden Lektinmarker UEA-1 und Con A als geeignete Surrogatmarker heraus. Sie zeigen sowohl im humanen 2D-Schnittmodell, im geklärten Gewebe als auch als Entwicklungsmarker in ADENoiden signifikante Ergebnisse. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in der Diskussion hinsichtlich ihrer Limitationen erörtert und in einem Ausblick kritisch reflektiert. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Hypophyse , Organoid , Lectine , Neuroanatomie , Entwicklungsbiologie de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 570 de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Gewebeklärung de_DE
dc.title Überlegenheit von Lektinkonjugatmarkern gegenüber Adenohypophysen-Hormonantikörpern anhand von Färbungen an konventionellen humanen Schnittpräparaten, 3D-Organoiden und an durchsichtig gemachtem Gewebe de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-04-08
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

Dateien:

Das Dokument erscheint in:

Zur Kurzanzeige