Vergleichende Untersuchungen von Kiefer- und Fibulaperiostzellen in einer 3D- Kultur

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/178694
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1786943
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-120018
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2026-04-30
Sprache: Deutsch
Fakultät: 4 Medizinische Fakultät
Fachbereich: Zahnmedizin
Gutachter: Siegmar, Reinert (Prof. Dr. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2026-03-05
Schlagworte: Knochen , Bone , Embryo , Tissue Engineering
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die eingehende Analyse und den Vergleich des osteogenen Differenzierungspotenzials humaner Periostzellen (hPDCs) aus der Mandibula und der Fibula in einer 3D Kultur. Diese Zelltypen wurden als repräsentativ für Periostzellen unterschiedlichen embryonalen Ursprungs und damit einhergehender Ossifikationswege betrachtet. Das Hauptziel bestand darin, herauszufinden, welche Quelle von hPDCs sich am besten für die innovative Wege der Knochenregeneration eignet, insbesondere im Kontext des Tissue Engineerings. Insgesamt sprechen unsere Ergebnisse für eine potenzielle Überlegenheit der Fibula-hPDCs gegenüber den Mandibula-hPDCs. Obwohl einige frühere Studien darauf hindeuteten, dass die Mandibula aufgrund ihres neuralen Ursprungs und der desmalen Ossifikation als bevorzugte Quelle für Periostzellen angesehen werden sollte, unterstützen die Ergebnisse dieser Arbeit diese Annahme nicht. Insbesondere zeigten die Fibula-hPDCs eine Tendenz zu einer verstärkten osteogenen Differenzierung und Genexpression von osteogenen Markern im Vergleich zu den Mandibula-hPDCs. Als Schlussfolgerung bleibt festzuhalten, dass in Anbetracht der vielversprechenden Ergebnisse mit den Periostzellen der Fibula trotz des klinisch erhöhten Entnahmeaufwands weitere Forschungen mit dieser Zellquelle durchgeführt werden sollten, um die zugrunde liegenden Mechanismen und Signalwege besser zu verstehen, die die osteogene Differenzierung und Funktion von hPDCs beeinflussen. Angesichts der Komplexität der Knochenregeneration und der vielfältigen Einflussfaktoren des Tissue Engineerings ist es von entscheidender Bedeutung, mit weiteren Untersuchungen das BTE zu optimieren.

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