Assoziation der Eryptose mit der Anämie bei Patienten mit nicht-dialysepflichtiger chronischer Nierenkrankheit

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dc.contributor.advisor Artunc, Ferruh (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Schaefer, Lina
dc.date.accessioned 2025-12-16T10:41:08Z
dc.date.available 2025-12-16T10:41:08Z
dc.date.issued 2025-12-16
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/173165
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1731654 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-114490
dc.description.abstract Viele Patienten mit chronischer Nierenkrankheit (CKD) leiden unter einer renalen Anämie, welche ihre Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erheblich einschränkt und mit einer schlechteren Prognose assoziiert ist. Diese Anämie ist bei dialyse-pflichtigen CKD-Patienten nicht nur durch eine progressive Reduktion der endogenen Erythropoetin-Produktion und einen Eisenmangel, sondern außerdem durch einen vermehrten vorzeitigen Zelltod der Erythrozyten (Eryptose) bedingt. Weiterhin kann eine verstärkte Eryptose mit Mikrozirkulationsstörungen und einer erhöhten Thromboseneigung einhergehen. Die Einschätzung der Eryptoserate mittels durchflusszytometrischer Messung der Phosphatidylserin- (PS-) Exposition auf der Erythrozyten-Oberfläche ist bei Dialysepatienten etabliert. In der vorliegenden Querschnittsstudie wurde die PS-Exposition bei nicht-dialysepflichtigen CKD-Patienten aller Stadien und zum Vergleich bei gesunden Kontrollpersonen durchflusszytometrisch bestimmt. Dadurch konnte evaluiert werden, ob auch bei nicht-dialysepflichtigen Patienten eine vermehrte Eryptose vorliegt. Außerdem wurde analysiert, ob ein Zusammenhang zwischen der Eryptoserate, der Hämoglobin- (Hb-) Konzentration und der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) und demographischen und laborchemischen Parametern vorlag. Es ergab sich eine signifikant erhöhte PS-Exposition bei den CKD-Patienten, die CKD-stadienabhängig zunahm. Die PS-Exposition korrelierte signifikant negativ mit der eGFR und der Hb-Konzentration der Patienten. Folglich könnte die Eryptose und die damit einhergehende verkürzte Lebenszeit der Erythrozyten auch bei nicht-dialysepflichtigen CKD-Patienten signifikant zur renalen Anämie beitragen. Die bisherige Therapie der Anämie bei CKD ist vor allem auf eine Steigerung der Erythropoese ausgerichtet. Zukünftig gilt es, eine Hemmung der Eryptose bei CKD-Patienten als ergänzende Therapieoption genauer zu untersuchen und die Wirksamkeit in vitro Eryptose-hemmender Substanzen bei CKD-Patienten zu überprüfen. Außerdem muss festgestellt werden, ob eine mögliche antieryptotische Therapie mit unerwünschten Wirkungen, wie beispielsweise einer vermehrt auftretenden Hämolyse, einhergehen würde. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Eryptose de_DE
dc.subject.other Anämie de_DE
dc.subject.other Chronische Nierenkrankheit de_DE
dc.title Assoziation der Eryptose mit der Anämie bei Patienten mit nicht-dialysepflichtiger chronischer Nierenkrankheit de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2025-09-25
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.source zum Teil erschienen in: Kidney International Reports, Volume 10, Issue 3, 2025, Pages 730-742, https://doi.org/10.1016/j.ekir.2024.12.023. de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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