Der Einfluss von psychosozialem und physischem Akutstress auf die Reaktionshemmung

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/183613
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1836135
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124926
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2026-09-23
Sprache: Deutsch
Fakultät: 4 Medizinische Fakultät
Fachbereich: Zahnmedizin
Gutachter: Derntl, Birgit (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2026-03-04
DDC-Klassifikation: 150 - Psychologie
610 - Medizin, Gesundheit
Freie Schlagwörter: Stop-Signal Task,
Reaktionshemmung
Akutstress
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Der Einfluss von akutem Stress auf die inhibitorische Kontrolle ist ein zentraler Forschungsgegenstand in der Psychologie, da er ein tieferes Verständnis der Mechanismen der Stressbewältigung und der Prävention psychischer Erkrankungen ermöglicht. In der vorliegenden Studie wurden 73 gesunde, männliche Probanden untersucht, um die Auswirkungen von Stress auf die Inhibition nach Stressexposition zu überprüfen. Zwei unterschiedliche Stressoren wurden verwendet: der Maastricht Acute Stress Test (MAST) und der ScanSTRESS. Sie dienten dazu, sowohl eine subjektive als auch eine physiologische Stressreaktion der Teilnehmer auszulösen. Während der MAST eine stärkere Cortisolreaktion hervorrief, führten beide Stressoren zu einem erhöhten subjektiven Stress. Die ScanSTRESS-Versuchsteilnehmer gaben höhere Werte an als die MAST-Probanden. Trotz der erfolgreichen Stressreaktion konnte kein Einfluss von Stress auf die Stop-Signal Reaktionszeit (SSRT), und somit auf die Reaktionshemmung, festgestellt werden. Diese Ergebnisse legen nahe, dass akuter Stress die inhibitorische Kontrolle nicht signifikant beeinflusst. Die Studie bietet zudem wertvolle Anhaltspunkte für die weitere Forschung in diesem Bereich, insbesondere hinsichtlich der Differenzierung der subjektiven und physiologischen Stressreaktionen und deren potenziellen Auswirkungen auf kognitive Funktionen.

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