Der Einfluss von Schlaf auf das Erlernen mehrdimensionaler Stimulus-Response-Assoziationen

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dc.contributor.advisor Rauss, Karsten (PD Dr.)
dc.contributor.author Müller, Carolin
dc.date.accessioned 2026-09-16T11:52:46Z
dc.date.available 2026-09-16T11:52:46Z
dc.date.issued 2026-09-16
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/183382
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1833820 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124696
dc.description.abstract Der Mensch ist im Alltag zahlreichen Reizen ausgesetzt, die mit passenden motorischen Reaktionen verknüpft werden müssen. Die vorliegende Studie untersuchte, ob die Verknüpfung visueller Reize mit einem bestimmten Aufgabenkontext und einer spezifischen motorischen Reaktion durch eine anschließende Schlafphase gefestigt wird. Hierzu wurden 47 gesunde Erwachsene in einem Between-Subjects-Design untersucht, wobei eine nächtliche Schlafphase mit einer vergleichbaren Wachphase verglichen wurde. Mithilfe eines Priming-Paradigmas wurden Stimulus-Aktions- und Stimulus-Klassifikations-Assoziationen getrennt erfasst. Die Gedächtnisleistung wurde anhand von Reaktionszeiten, Switch costs und Korrektheit bewertet. Zusätzlich wurde in der Schlafgruppe die Schlafspindelaktivität während des Non-REM-Schlafs analysiert. Für Stimulus-Aktions-Assoziationen zeigten sich schlafabhängige Veränderungen: Die Action-Switch costs nahmen nach Schlaf zu, während sie nach Wachsein abnahmen. Zudem blieb die Korrektheit nach Schlaf besser erhalten. Eine höhere Schlafspindelaktivität war außerdem mit einer stärkeren Konsolidierung von Stimulus-Klassifikations-Assoziationen verbunden. Insgesamt liefern die Ergebnisse Hinweise darauf, dass Schlaf zur Konsolidierung von Stimulus-Response-Assoziationen beiträgt, wobei insbesondere Stimulus-Aktions-Assoziationen von schlafabhängigen Konsolidierungsprozessen profitieren könnten. Die Befunde sprechen zudem für eine Beteiligung der Non-REM-Schlafspindelaktivität an der Konsolidierung dieser Gedächtnisinhalte, wobei deren Einfluss vom jeweiligen Assoziationstyp und den Aufgabenanforderungen abzuhängen scheint. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Schlaf de_DE
dc.subject.other Gedächtnis de_DE
dc.subject.other Stimulus-Response-Lernen de_DE
dc.title Der Einfluss von Schlaf auf das Erlernen mehrdimensionaler Stimulus-Response-Assoziationen de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-08-26
utue.publikation.fachbereich Zahnmedizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.source erschienen in: Learning and Memory, publiziert durch Cold Spring Harbor Laboratory Press 2023 de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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