Das Fiasko der deutschen Drogenpolitik

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dc.contributor.author Kappel, Sibylle de_DE
dc.contributor.author Scheerer, Sebastian de_DE
dc.date.accessioned 2026-08-25T12:27:47Z
dc.date.available 2026-08-25T12:27:47Z
dc.date.issued 1980 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/182666
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1826661 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123980
dc.description.abstract Die gegenwärtige deutsche Drogenpolitik erschöpft sich in der nimmersatten Expansion des polizeilichen Verfolgungsapparats und des gesellschaftlichen Therapienmarktes. Erfolge sind weder belegt noch angesichts der bloßen Fortschreibung einer in sich, kriminogenen Politik auch nur zu erwarten. Für die kritische Kriminologie erhebt sich die Frage, ob Veränderungen primär über die Ebene des faktischen gesellschaftlichen Umgangs mit Süchtigen zu erzielen sind oder ob Rechtsforderungen nach einer Liberalisierung des Betäubungsmittelgesetzes vorrangig sind. Diese Frage wird zugunsten der ersten Alternative beantwortet. In diesem Zusammenhang gewinnt die Kontroverse um die Einführung sozialmedizinisch-ambulanter Drogentherapien unter Verwendung von Methadon einen zentralen Stellenwert. Der Süchtige wird weder kriminalisiert noch in die Subkultur totaler Institutionen abgeschoben. Die Behandlung in Freiheit ermöglicht die Rekonstruktion eines legalen und produktiven Lebenszusammenhangs, indem sie zugleich die Verantwortung für den Umgang mit dem Drogenproblem an die Gesellschaft zurückgibt. Hieraus leitet sich die Forderung nach ambulanter statt stationärer, nach freiwilliger statt Zwangs- und nach Methadontherapien im Gegensatz zum starren Festhalten an ausschließlich drogenfreien Therapien ab. de_DE
dc.description.abstract The article attacks the present German drug policy as the simple and linear continuation of a punitive strategy of social control. Policy-makers and doctors stubbornly resist to take a look at alternatives as practised in the U.S. and the Netherlands. Advantages of ambulatory treatment with methadone are being outlined and defended against a critique deriding all attempts at decriminalization as flowing from a hyperidealistic „ideology of tolerance“. en
dc.language.iso de
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.title Das Fiasko der deutschen Drogenpolitik de_DE
dc.type Article de_DE
utue.personen.pnd Kappel, Sibylle/298142171 de_DE
utue.personen.pnd Scheerer, Sebastian/162891342 de_DE
utue.publikation.seiten Seite 46-58 de_DE
utue.personen.roh Kappel, Sibylle de_DE
utue.personen.roh Scheerer, Sebastian de_DE
utue.publikation.buchdesbeitrags Kriminologisches Journal - Weinheim : Beltz Juventa, 1969 de_DE
utue.titel.verfasserangabe Sibylle Kappel, Münster, Sebastian Scheerer, Frankfurt a.M. de_DE
utue.publikation.fakultaet Kriminologisches Repository de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE
utue.artikel.ppn 1982159286 de_DE

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