Strukturelle Gewalt : städtische Umwelt und Jugenddelinquenz

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dc.contributor.author Grymer, Herbert de_DE
dc.date.accessioned 2026-08-19T05:19:52Z
dc.date.available 2026-08-19T05:19:52Z
dc.date.issued 1981 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/182368
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1823688 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123682
dc.description.abstract Zwischen Lebensbedingungen und Städtebau einerseits, dem abweichenden Verhalten und Delinquenz von Jugendlichen andererseits wird heute ein Zusammenhang kaum mehr bestritten. Um diese Phänomene nicht nur oberflächlich und fachgebietsspezifisch zu erklären, ist es für die untersuchenden Wissenschaftler erforderlich, die eigene Sichtweite von städtischer „Realität“ zu reflektieren und städtische Strukturen, Bauformen und Handlungsweisen innerhalb des Wahrnehmungs- und Wertesystems von Kindern und Jugendlichen zu sehen. Dabei erweist sich die ökonomisch erklärbare Monofunktionalität und Ein- dimensionalität der Städte, Wohngebiete und Wohnungen als Quelle von Belastungen, Entwicklungshindernissen und Frustrationen, die insgesamt als „strukturelle Gewalt“ bezeichnet werden können. Zwar leben die Erwachsenen in ihren verschiedenen Rollen unter denselben Verhältnissen; sie haben aber die raum-zeitlichen Verhaltensnormen der Stadt und die Mechanismen von Affektkontrolle und Selbstzwang bereits so internalisiert, daß sie sich in und gegenüber den wechselnden räumlichen und sozialen Situationen in der Stadt konform verhalten können. Akzeptiert man, daß sich Kinder und Jugendliche bewußt oder unbewußt gegen die einschränkenden stadträumlichen Normen und baulichen Verhältnisse zur Wehr setzen, dann gewinnen abweichendes Verhalten und Delinquenz einen anderen Sinn. Sie werden verstehbar als adäquates Verhalten in einer belastenden, anders wahrgenommenen städtischen Realität. Insofern geht von Jugendlichen und Kindern eine ernst zu nehmende Kritik an den städtischen Lebensverhältnissen aus. Dem hätte dann auch Prävention /Prophylaxe Rechnung zu tragen. de_DE
dc.description.abstract Nobody denies any langer a connection between urban structures and delinquent behavior. The author deals with the influence of mono-functional and one-dimensional cities and flats as source of structural violence. He interprets „deviant behavior“ as adequate reaction on the norms of cities and as a message of protest to be taken serious. en
dc.language.iso de
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.title Strukturelle Gewalt : städtische Umwelt und Jugenddelinquenz de_DE
dc.type Article de_DE
utue.personen.pnd Grymer, Herbert/132301970 de_DE
utue.publikation.seiten Seite 4-31 de_DE
utue.personen.roh Grymer, Herbert de_DE
utue.publikation.buchdesbeitrags Kriminologisches Journal - Weinheim : Beltz Juventa, 1969 de_DE
utue.titel.verfasserangabe Herbert Grymer, Technische Universität Berlin, Institut für Wohnungsbau und Stadtteilplanung de_DE
utue.publikation.fakultaet Kriminologisches Repository de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE
utue.artikel.ppn 1632210452 de_DE

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