Kontrolle durch Abgrenzung - Gated Communities in den USA

DSpace Repositorium (Manakin basiert)

Zur Kurzanzeige

dc.contributor.author Wehrheim, Jan de_DE
dc.date.accessioned 2026-05-18T13:00:16Z
dc.date.available 2026-05-18T13:00:16Z
dc.date.issued 2000 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/179674
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1796747 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-120998
dc.description.abstract Gated Communities stellen in ihrer Vielfalt eine neue, sich in den USA massiv verbreitende Wohnform dar. Diese meist privaten Quartiere grenzen sich durch unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen von anderen Stadtteilen und deren Bewohnerinnen ab. Bei der Suche nach Hintergründen wird die Prävention von Kriminalität meist in den Vordergrund gestellt. Betrachtet man Gated Communities jedoch im Kontext gesellschaftlicher und städtischer Polarisierungsprozesse, so scheint die Suche nach weitreichender Kontrolle über das eigene Lebensumfeld wesentlich zur Erklärung des Phänomens beizutragen. Des weiteren kann räumliche Ausgrenzung aller Nicht-Bewohnerinnen im allgemeinen und einer wiederentdeckten „gefährlichen Klasse" im speziellen als ein weiterer Grund und vor allem als eine Folge der Verbreitung von Gated Communities angesehen werden. Dies zumal auch die realen Auswirkungen der baulichen Abgrenzung auf Kriminalität zweifelhaft sind. Abschließend wird die These vertreten, daß Gated Communities als ein Ausdruck einer generellen Tendenz zur Privatisierung von Raum zu verstehen sind und daß den Städten eine Zweiteilung in „sichere" und „gefährliche" Räume drohen könnte. de_DE
dc.description.abstract Gated Communities with their varying forms are a new type of housing with an exploding extension in the United States. These mostly private quarters prevent penetration by non-residents by different security measures. Searching for backgrounds, the prevention of crime seems to be the main topic. But in the context of polarization of cities and society, the desire of control over territory and live seems to explain the phenomenon much better. Spatial exclusion of non-residents and expressly of a new discovered „dangerous class" is another reason and-over all -a consequence of the extension of Gated Communities. Specially because the effects of walls and gates on crime are doubtful. Finally, the author takes the view that Gated Communities are just one part of a tendency of privatization of space and that therewith cities may face a new duality of „safe" and „dangerous" spaces. en
dc.language.iso de
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.title Kontrolle durch Abgrenzung - Gated Communities in den USA de_DE
dc.type Article de_DE
utue.personen.pnd Wehrheim, Jan/307608573 de_DE
utue.publikation.seiten Seite 108-128 de_DE
utue.personen.roh Wehrheim, Jan de_DE
utue.publikation.buchdesbeitrags Kriminologisches Journal - Weinheim : Beltz Juventa, 1969 de_DE
utue.titel.verfasserangabe Jan Wehrheim de_DE
utue.publikation.fakultaet Kriminologisches Repository de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE
utue.artikel.ppn 1662314132 de_DE

Dateien:

Das Dokument erscheint in:

Zur Kurzanzeige