Scherwellen-Elastographie der Myositis

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dc.contributor.advisor Marquetand, Justus Carl (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Dreher, Carla Maria Charlotte
dc.date.accessioned 2026-05-13T06:39:10Z
dc.date.available 2026-05-13T06:39:10Z
dc.date.issued 2026-05-13
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/179185
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1791853 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-120509
dc.description.abstract Diese Studie untersucht den Einsatz der Scherwellen-Elastographie (SWE) als nicht-invasives diagnostisches Werkzeug für die Beurteilung von Myositiden. Ziel war es, festzustellen, ob sich Veränderungen der Muskelsteifigkeit bei Patienten mit Myositis im Vergleich zu gesunden Probanden messen lassen und ob diese Werte mit anderen diagnostischen Parametern wie der Echogenität des Muskelgewebes (Heckmatt-Score) korrelieren. Im Rahmen der Studie wurden 10 Patienten mit Myositis und 10 gesunde Kontrollpersonen untersucht. Die SWE-Messungen konzentrierten sich auf den Musculus biceps brachii, wobei die Muskelsteifigkeit sowohl in Ruhe als auch in passiver Dehnung erfasst wurde. Die verwendete Methodik beinhaltete den Einsatz eines modernen Ultraschallgeräts (Canon Aplio i800) und nicht-parametrische statistische Analysen zur Identifikation signifikanter Unterschiede zwischen den Gruppen. Ergänzend wurde die Muskelstruktur durch den Heckmatt-Score bewertet. Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede in der Muskelsteifigkeit zwischen erkrankten und gesunden Probanden. Myositis-Patienten wiesen tendenziell höhere SWE-Werte auf, insbesondere in Ruhe und bei Dehnung des Muskels (z. B. rechts in Dehnung, p = 0,004). Eine Korrelation zwischen den SWE-Werten und dem Heckmatt-Score konnte jedoch nicht festgestellt werden. Diese Befunde unterstreichen die Sensitivität der SWE zur Unterscheidung zwischen erkranktem und gesundem Muskelgewebe, heben jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit einer standardisierten Methodik und weiterführender Forschung hervor. Im Vergleich zur konventionellen B-Bild-Sonographie, die qualitative Merkmale wie die Echogenität misst, liefert die SWE präzisere, quantitative Daten und ist weniger anfällig für subjektive Fehleinschätzungen. Dies macht die Methode besonders attraktiv für die nicht-invasive Diagnostik und Verlaufskontrolle. Trotz der positiven Ergebnisse war die Studie durch ihre kleine Stichprobengröße und pandemiebedingte Einschränkungen (COVID-19) limitiert, was die Generalisierbarkeit der Resultate einschränkt. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.other SWE de_DE
dc.subject.other Scherwellen en
dc.subject.other Myositis de_DE
dc.subject.other Scherwellen de_DE
dc.subject.other Dermatomyositis de_DE
dc.subject.other Polymyositis de_DE
dc.title Scherwellen-Elastographie der Myositis de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-03-16
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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