Retrospektive Analyse von periproceduralem und klinischem Verlauf von Patienten mit interventionellem Verschluss des Persistierenden Foramen Ovale (PFO)

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dc.contributor.advisor Droppa, Michal (Dr.)
dc.contributor.author Reinert, Marc
dc.date.accessioned 2026-04-28T09:48:17Z
dc.date.available 2026-04-28T09:48:17Z
dc.date.issued 2026-04-28
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/178640
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1786403 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-119964
dc.description.abstract Hintergrund: Das PFO prädisponiert für einen Schlaganfall. Dieser kann in jedem Alter auftreten und geht mit hoher Todesrate und körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung einher. Als Sekundärprophylaxe nach stattgehabtem kryptogenem Schlaganfall bei PFO hat sich der interventionelle Schirmchenverschluss bewährt. Derzeit fehlen wichtige Daten über die Langzeitergebnisse des interventionellen PFO-Verschlusses. Ziel war es, diese im Rahmen einer retrospektiven Datenanalyse zu untersuchen. Außerdem sollten mögliche Prädiktoren für das Auftreten eines Restshunts detektiert werden. Methoden: Im Rahmen dieser monozentrischen retrospektiven Analyse wurden die Daten von insgesamt 527 Patienten, welche sich am Tübinger Universitätsklinikum zwischen 2010 und 2021 einem PFO-Verschluss unterzogen, erfasst und ausgewertet. Hierbei wurden relevante Daten aus den Krankenakten erhoben, wie beispielsweise Vorerkrankungen, Medikamente, Alter, Größe und Gewicht. Zusätzlich wurden die Befunde aus prä- und postinterventionellen TEE- und TTE-Untersuchungen gesammelt und ausgewertet. Von besonderer Bedeutung war die präinterventionelle TEE-Untersuchung. Hierbei wurden bei allen Patienten sämtliche relevante anatomische Gegebenheiten ausgemessen und analysiert. Ergebnisse: 63,4% der Patienten waren männlichen Geschlechts (n=334). Postinterventionell zeigten 8 Patienten (1,5%) ein Vorhofflimmern oder Vorhofflattern, ein Patient entwickelte eine Perikardtamponade (0,2%), Todesfälle gab es keine. Bei 7 Patienten kam es postinterventionell zu erneuten ischämischen Ereignissen (1,3%), wobei nur bei 2 dieser Patienten ein Restshunt nachweisbar war. Insgesamt konnte postinterventionell im Verlauf bei 93% aller Patienten (n=490) ein suffizienter PFO-Verschluss nachgewiesen werden. 73 Als Prädiktoren für einen Restshunt konnten Occludergröße, PFO-Shuntgrad, Vorliegen eines ASA, Septum Primum Länge und Septum Primum Exkursion sowie die PFO-Tunnellänge ausgemacht werden (Harm et al., 2025). Die Septum Primum Exkursion erhöht das relative Risiko für einen Restshunt fast zweifach und ist somit der wichtigste unabhängige Prädiktor (Harm et al., 2025). Fazit: Der interventionelle PFO-Verschluss ist ein sicheres und komplikationsarmes Verfahren zur Sekundärprophylaxe nach stattgehabtem kryptogenem Schlaganfall. Durch eine gründliche präinterventionelle TEE-Untersuchung lassen sich anatomische Prädiktoren für einen Restshunt erkennen und die Erfolgsrate gegebenenfalls durch entsprechende periinterventionelle Maßnahmen erhöhen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Persistierende Foramen ovale de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other persistierendes Foramen Ovale de_DE
dc.subject.other PFO-Verschluss de_DE
dc.subject.other Foramen Ovale de_DE
dc.title Retrospektive Analyse von periproceduralem und klinischem Verlauf von Patienten mit interventionellem Verschluss des Persistierenden Foramen Ovale (PFO) de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-03-13
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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