Der γH2AX-Assay zur Bestimmung der individuellen Fraktionierungsempfindlichkeit: Proof-of-Concept

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dc.contributor.advisor Zips, Daniel (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Dieter, Christian Matthias
dc.date.accessioned 2026-03-06T12:00:38Z
dc.date.available 2026-03-06T12:00:38Z
dc.date.issued 2026-03-06
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/176390
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1763907 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-117715
dc.description.abstract Prostatakarzinome gelten als fraktionierungsempfindliche Tumoren, das heißt die Wirkung der Strahlentherapie gegen den Tumor steigt im Durchschnitt bei Hypofraktionierung, also einer höheren Einzeldosis als bei der konventionellen Fraktionierung. Mehrere Studien konnten in den letzten Jahren Vorteile der Hypofraktionierung zeigen, sodass diese Behandlungsform unter bestimmten Rahmenbedingungen Einzug in nationale und internationale Leitlinien gefunden hat. Allerdings birgt die Hypofraktionierung auch ein erhöhtes Risiko einer dosislimitierenden Toxizität des umliegenden Normalgewebes. Vorarbeiten suggerieren eine deutliche Variabilität der Fraktionierungsempfindlichkeit für das Prostatakarzinom, sodass nicht alle Patienten von einer Hypofraktionierung profitieren würden. Der ex vivo γH2AX-Assay ist ein etabliertes Verfahren zur Evaluation der zellulären Radiosensitivität. Die prinzipielle Machbarkeit einer Etablierung des Assays auch für die Bestimmung der individuellen Fraktionierungsempfindlichkeit ist Gegenstand dieser Arbeit. Dafür wurden Tumorzellen mit derselben Gesamtdosis von 8 Gy in unterschiedlicher Fraktionierung von 1, 2, 4 oder 8 Fraktionen behandelt. Der γH2AX-Assay in vitro an den drei Prostatazelllinien Du145, PC3 und LNCaP sowie der Kopf-Hals-Tumorzelllinie FaDu und ex vivo am Prostatakarzinomen von fünf Patienten angewendet und ausgewertet. Hierbei zeigte sich sowohl in vitro als auch ex vivo eine erhöhte Anzahl residueller Foci bei geringerer Fraktionierung mit der maximalen Foci-Zahl für Bestrahlung in Einzeldosis. Die Ergebnisse erreichten in der Regel nur für den Vergleich zwischen sehr deutlichen Fraktionierungsunterschieden statistische Signifikanz. Für die vorliegenden Patienten konnte keine signifikante individuelle Fraktionierungsempfindlichkeit bestimmt werden. Dieses Ergebnis sind in den Kontext der geringen Stichprobengröße zu setzen. Des Weiteren wurde an den Ergebnissen die Untersucherabhängigkeit des Assays für absolute Foci-Zahlen deutlich. Insgesamt konnte eine ausreichende Sensitivität der Methode, um statistisch signifikant Unterschiede der Fraktionierungsempfindlichkeit aufzuzeigen nicht nachgewiesen werden. Damit unterstützt die vorliegende Arbeit die Hypothese, dass der γH2AX-Assay für eine mögliche prätherapeutische Bestimmung der individuellen Fraktionierungsempfindlichkeit für das Prostatakarzinom geeignet ist, nur geringgradig. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Prostata de_DE
dc.subject.other gH2AX de_DE
dc.subject.other yH2AX de_DE
dc.subject.other Hypofractionation en
dc.subject.other Prostate en
dc.subject.other Hypofraktionierung de_DE
dc.subject.other hypofraktionierte Bestrahlung de_DE
dc.title Der γH2AX-Assay zur Bestimmung der individuellen Fraktionierungsempfindlichkeit: Proof-of-Concept de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-02-05
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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