Inhaltszusammenfassung:
In diesem Aufsatz wird ein Aspekt der Kritik an dem Jugendpolizei-Modell diskutiert, der in der bisherigen Auseinandersetzung weitgehend vernachlässigt wurde: die polizeiliche Durchdringung und Beeinflussung eines weiteren, sehr wichtigen gesellschaftlichen Alltagsbereiches - der Lebenswelt der Jugendlichen. Der Jugendpolizist bedient sich dazu zum einen einer Reihe vertrauensbildender Maßnahmen und zum anderen der Datensammelei. Wenn es nicht gelingt, die Polizei zur Rücknahme dieses Modells zu zwingen, wird ein weiteres Mal die Möglichkeit, die Gesellschaft von unten her zu verändern, um ein gutes Stück beschnitten.