Einkerkerung statt Entkerkerung : die Folgen der amerikanischen Diversionspolitik

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182405
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1824056
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123719
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1981
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Anknüpfend an Andrew T. Sculls „Die Anstalten öffnen? “ wird geprüft, ob der Ausbau ambulanter strafrechtlicher Sanktionen einen Rückgang freiheitsentziehender Strafen zur Folge hat. Für die USA und die Bundesrepublik wird festgestellt, daß eine Gesamterweiterung strafrechtlicher Sozialkontrolle zu verzeichnen ist, innerhalb derer auch die Gefängniskapazität vergrößert wurde. Für die erneut wachsende Bedeutung der Freiheitsstrafe wird ein Erklärungsmodell angeboten, das den zunehmenden Gebrauch repressiver Sanktionen auf Veränderungen der sozio-ökonomischen Verhältnisse zurückführt.

Abstract:

Refering to Andrew T. Scull’s book “Decarceration“ the article examines whether the expansion of community treatment causes a decrease in institutional controls or not. A general enlargement of the criminal justice system and an expansion of the prison system are demonstrated for the USA and the Federal Republic of Germany. The actually growing importance of imprisonment is explained by changes in the socio-economical conditions within society.

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