Das instrumentelle Verhältnis des Dorfes zum herrschaftlichen Patrimonialgericht : (Unzuchtsverfahren in Preußen im 18. Jahrhundert)

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/180808
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1808081
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-122132
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1993
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Anhand von gerichtlichen Verfahren zu nichtehelicher Schwangerschaft und Schwängerung wird gefragt, wie die Beziehungen zwischen Gericht und Gerichtseingesessenen auf dem Lande am Ende der Frühen Neuzeit (18. Jahrhundert) waren. Herrschaftliche Patrimonialgerichte hatten über ihre eigenen Herrschaftsmittel nur sehr eingeschränkten Zugriff auf die Untertanen. Gerichte waren auf die Informationen, die ihnen aus den Dörfern zugetragen wurden, angewiesen. Zudem nutzte die ländliche Bevölkerung das Gericht als Instanz und als Forum für die Lösung dorfinterner Konflikte.

Abstract:

This article draws on legal cases involving unmarried pregnant women and the men who made them pregnant to explore the relationship between the court of justice in the countryside at the end of Early Modem period (18th century) and those who had recourse on it. Manorial patrimonial courts lacked the necessary power to bring their subjects to book. Courts had no source of information other than what was reported to them from the villages. Moreover, the rural population used the court as an authority and forum for the solution of conflicts within the village.

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