Geoarchaeological contributions to the study of the initial settlement of the southern Peruvian Andes

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dc.contributor.advisor Miller, Christopher E. (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Meinekat, Sarah Ann
dc.date.accessioned 2026-06-01T08:44:00Z
dc.date.available 2026-06-01T08:44:00Z
dc.date.issued 2026-06-01
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/180139
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1801399 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-121463
dc.description.abstract Cuncaicha und Quebrada Jaguay-280 stellen Schlüsselfundstätten für die Erforschung der initialen Besiedlung der südperuanischen Anden und Küstenregion im späten Pleistozän und frühen Holozän dar. Bis zur vorliegenden Dissertation fehlte eine detaillierte geoarchäologische Untersuchung der Fundplatzgenese in dieser frühesten Besiedlungsphase, sodass wesentliche Fragen zur Sedimentationsgeschichte, zur Erhaltung und Interpretation anthropogener Hinterlassenschaften sowie zu Besiedlungsmustern und den Beziehungen zwischen Küsten- und Puna-Fundstätten in der Region unbeantwortet blieben. Die vorliegende Arbeit entwickelt einen mikrokontextuellen Analyserahmen zur Erfassung von Fundplatzgenese, (Mikro-)Stratigraphie und Mensch-Umwelt-Interaktionen in Cuncaicha und Quebrada Jaguay-280. Mittels eines integrativen analytischen Ansatzes, der Boden- und Sedimentmikromorphologie, Mikro-Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie (µFTIR) und Mikro-Röntgenfluoreszenz (µXRF) verbindet, charakterisiert diese Forschung die (mikro-)stratigraphischen Sequenzen und Ablagerungsgeschichten beider Fundplätze. Eine ergänzende experimentalarchäologische Studie zur Nutzung von Brennstoffressourcen in der Puna-Landschaft liefert Referenzdaten für die Identifizierung und Interpretation anthropogener Aktivitäten im stratigraphischen Befund. Das hieraus resultierende hochauflösende stratigraphische Modell bildet die kontextuelle Basis für die Interpretation archäologischer Funde, die Präzisierung von Radiokarbon-Chronologien und die Ausrichtung zukünftiger geoarchäologischer Forschungen an diesen Fundstätten. Der mikrokontextuelle Ansatz ermöglicht eine präzise Dokumentation anthropogener und natürlicher Sedimentationsprozesse und liefert wesentliche Erkenntnisse zu den zeitlichen und räumlichen Mustern menschlicher Besiedlung sowie zu paläoökologischen Rahmenbedingungen. Durch die Bearbeitung dieser Fragestellungen leistet die Dissertation nicht nur einen Beitrag zum vertieften Verständnis der frühen menschlichen Besiedlung der Region, sondern entwickelt zugleich einen fortgeschrittenen methodischen Ansatz für die Interpretation komplexer archäologischer Fundstätten in heterogenen Umweltkontexten. de_DE
dc.language.iso en de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Geoarchäologie , Peru , Anden de_DE
dc.title Geoarchaeological contributions to the study of the initial settlement of the southern Peruvian Andes en
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2025-12-19
utue.publikation.fachbereich Geographie, Geoökologie, Geowissenschaft de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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