Kokain-Krisen? : Mythen, Moralunternehmer, symbolische Politik

DSpace Repositorium (Manakin basiert)


Dateien:

Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/180016
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1800164
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-121340
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1995
Sprache: Deutsch
Englisch
Fakultät: Kriminologisches Repository
Zur Langanzeige

Inhaltszusammenfassung:

Für die Perioden der Drogennormgenese in Deutschland und den USA und der amerikanischen Crack-Krise der 80er Jahre wird die Rolle des Kokains bei moralischen Paniken über Drogen hinterfragt. Es gibt wenig Beweise für objektive Bedrohungen von Gesellschaften durch Kokain, ein konstruktivistischer Ansatz erklärt mehr. Da Kokain aktuell auch in Deutschland gebraucht wird, mag man fragen, warum es hier nicht dramatisiert wurde -hauptsächlich deswegen, weil nicht klar ist, wer Kokain benutzt. Da der Kokaingebrauch nicht an gesellschaftliche Außenseiter geknüpft werden kann, fehlt das Rohmaterial für eine gesellschaftliche Panik.

Abstract:

The role of cocaine within moral panics on drug use in Germany and the U.S. is described. There is little evidence for objective threats of cocaine on these societies, a constructionist approach may fit better. Though cocaine is nowadays around in Germany too, one may ask why there is no cocaine scare. One answer may be that it is not clear who is using the drug. Because cocaine cannot be linked to somewhat feared minorities, there is a Jack of raw material for moral panics.

Das Dokument erscheint in: