Inhaltszusammenfassung:
Mit der Reflexion auf die implizite Normati ität kritisch-kriminologischer Theoreme sind bislang ungenutzte Argumentationsspielräume erbunden, die - jenseits moralisierender und nihilistischer Problematisierungen von unterschiedlichen Gewaltformen - einer konflikt- und opferzentrierten Perspektive Konturen erleihen könnten. Der Beitrag setzt sich kritisch mit den Ansprüchen einer abolitionistisch inspirierten Kriminologie auseinander und plädiert für eine stärkere Hinwendung zu moralphilosophischen Fragen.