"Kriminalität" und "Raum" : zur Kritik der Kriminalgeographie und zur Produktion des Raums

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/179675
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1796755
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 2000
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
Schlagworte: Kriminalgeografie
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Inhaltszusammenfassung:

Der Artikel untersucht und kritisiert die Konzeptualisierung von „Raum" in der gängigen Kriminalgeographie und schlägt als Alternative das Paradigma von der ,,Produktion des Raums" vor. In Teil/. wird eine Systematisierung kriminalgeographischer Ansätze nach ihrer Konzeptualisierung des Verhältnisses von „Kriminalität" und „Raum" vorgenommen. Anschließend werden die drei in der Kriminalpolitik populärsten Ansätze ( Chicagoer Schule, Defensible Space, Broken Windows) hinsichtlich ihres „Raumfetischismus" kritisiert, d.h. wegen der kriminogenen Rolle, die dem Raum zugeschrieben wird. In Teil II. wird die Kritik des „Raumfetischismus" anhand der Entwicklung der Humangeographie (traditionelle, chorologische, sozialwissenschaftliche) präzisiert. In Teil III. wird eine Konzeptualisierung vorgeschlagen, die Raum als etwas durch menschliche Praxis Produziertes bestimmt.

Abstract:

The article investigates and criticizes the conceptualisation of „ space" in the mainstream criminological geography of crime and proposes the alternative paradigm of the „production of space ". In Part /. a systematisation of criminological approaches to the geography of crime is developed according to how they conceptualise the relation of „ crime" and „ space ". The three approaches most popular in criminal politics (Chicago School, Defensible Space, Broken Windows) are criticized for their „ spatial fetishism ", i.e. the rote they attribute to space in producing crime. Part II. takes the critique of this „ spatial fetishism "further by linking it to the development of human geography (traditional geography, spatial approach, modern social geography ). In Part III. the conceptualisation of space as something produced through human praxis under capitalist conditions is proposed as an alternative.

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