Die Gesellschaft der Freunde des Verbrechens: Marquis de Sade und die neuere Gewaltforschung

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/179219
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1792190
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-120543
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 2001
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Das Werk de Sades liest sich wie eine ,dichte Beschreibung' grenzenloser Gewalt, ihrer Praxis, ihrer Wirkung auf Opfer und Täter. De Sade beschreibt Täter ohne Verantwortung, aber auch Menschen, welche die Verantwortungfiir grausame Taten anstreben. Er gelangt zu Fragestellungen, deren sich die Gewaltforschung heute, zweihundert Jahre später, wieder annimmt. Im Streit zwischen traditioneller und neuer Gewaltdeutung könnte er als Grenzgänger und Vermittler zwischen den Fronten fungieren. Darüber hinaus thematisiert de Sade gewisse Aspekte, die bislang nur verkürzt oder gar nicht behandelt werden und deren Nichtbeachtung das Verstehen von Gewalt erschwert.

Abstract:

de Sade 's work is inseparably connected with a "thick description " of boundless violence, in respect to its practice and its impact on victims and perpetrators. Moving between two pol es, Sade is interpreted as contributing to the contention of traditional and new theories of violence. He is said to be a go-between, mediating between two extensions. At the same time de Sade uncovers the strengths and weaknesses of the respective arguments.

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