Chronotyp, aversive Persönlichkeitsmerkmale und pandemiebedingter Lockdown: Zusammenhänge zwischen Schlafverhalten und nicht-kognitiven Prädiktoren für den akademischen Erfolg

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dc.contributor.advisor Randler, Christoph (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Kalbacher, Lisa Sophie
dc.date.accessioned 2026-01-08T10:49:33Z
dc.date.available 2026-01-08T10:49:33Z
dc.date.issued 2026-01-08
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/173721
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1737214 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1737214 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-115046
dc.description.abstract Das Schlafverhalten wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter der bevorzugte Schlaf-Wach-Rhythmus (Chronotyp), die Schlafqualität und die Tagesschläfrigkeit. Diese Dissertation analysiert, inwiefern sich das Schlafverhalten durch den pandemiebedingten Lockdown verändert hat, wie es mit aversiven Persönlichkeitsmerkmalen der Dunklen Triade zusammenhängt und welche Rolle es als Prädiktor für akademische Leistungen spielt. Die Analyse basiert auf einer Stichprobe von 637 Studierenden, die mittels validierter Fragebögen zu Schlafgewohnheiten, Chronotyp und Persönlichkeitsmerkmalen befragt wurden. Ziel war es, die Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass der pandemiebedingte Lockdown sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf das Schlafverhalten hatte. Studierende berichteten von früheren Schlafenszeiten und geringerer Tagesschläfrigkeit, jedoch auch von unregelmäßigen Schlafmustern, die potenziell das Wohlbefinden beeinträchtigen. Aversive Persönlichkeitsmerkmale wie Machiavellismus, Narzissmus und Psychopathie gingen mit späteren Schlafenszeiten, instabilen Zeitplänen und vermehrten Schlafstörungen einher. Diese Merkmale können daher die Stabilität des Schlaf-Wach-Rhythmus beeinträchtigen und emotionale Regulationsprozesse erschweren. Darüber hinaus ergab die Analyse, dass Chronotyp und Schlafqualität mit nicht-kognitiven Aspekten wie Selbstregulation und Motivation korrelieren. Besonders ausgeprägt war der Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Stärke täglicher Energieschwankungen und einer geringeren Selbstregulation. Abschließend zeigt diese Dissertation, dass Chronotyp, aversive Persönlichkeitsmerkmale und der pandemiebedingte Lockdown das Schlafverhalten sowie nicht-kognitive Prädiktoren beeinflussen, die potenziell für akademische Leistungen relevant sein könnten. Die Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte für die Entwicklung von Interventionen zur Förderung stabiler Schlafrhythmen und der Stärkung von Selbstregulationsprozessen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 370 de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.other Chronobiologie de_DE
dc.subject.other Schlaf de_DE
dc.subject.other akademisch de_DE
dc.subject.other Lernen de_DE
dc.subject.other nicht-kognitiv de_DE
dc.title Chronotyp, aversive Persönlichkeitsmerkmale und pandemiebedingter Lockdown: Zusammenhänge zwischen Schlafverhalten und nicht-kognitiven Prädiktoren für den akademischen Erfolg de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2025-11-05
utue.publikation.fachbereich Biologie de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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