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<title>5 Philosophische Fakultät</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/42131</link>
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<pubDate>Tue, 12 May 2026 20:25:51 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-05-12T20:25:51Z</dc:date>
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<title>Ausgrabungen 1998–2001 in der Zentralen Oberstadt von Tall Mozan / Urkeš Die Keramik der Früh-Ğazīra V- bis Alt-Ğazīra II-Zeit</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/178945</link>
<description>Ausgrabungen 1998–2001 in der Zentralen Oberstadt von Tall Mozan / Urkeš Die Keramik der Früh-Ğazīra V- bis Alt-Ğazīra II-Zeit
Schmidt, Conrad
Im vierten Band der „Studien zur Urbanisierung Nordmesopotamiens“ (SUN), Serie A, widmet sich Conrad Schmidt der Keramik der Früh-Ǧazira V- bis Alt-Ǧazira II-Zeit (ca. 2100 bis 1600 v. Chr.) aus den Grabungen in der zentralen Oberstadt von Tall Mozan/Urkeš in Nordostsyrien. Diese Perioden entsprechen dem Ende der Frühen und einem großen Teil der Mittleren Bronzezeit und schließen damit den Übergang vom dritten ins zweite vorchristliche Jahrtausend ein.&#13;
Schmidts Studie umfasst die Auswertung der gesamten stratifizierten Keramik aus den betreffenden Nutzungsphasen in Tall Mozan und verfolgt mit ihrer vollständigen und unselektierten Beschreibung einen neuen methodischen Ansatz in der Vorderasiatischen Archäologie. Neben zahlreichen Statistiken, Tabellen und Diagrammen wird die Aufbereitung der Daten zu Waren, Gefäßtypen, Formtypgruppen, Formtypen und Ware-Formtypen in den jeweiligen Nutzungsphasen durch einen umfangreichen Katalog mit über 4360 Zeichnungen erweitert. Ausgewählte Einzeluntersuchungen, einschließlich eines relativchronologischen Exkurses zur wichtigsten Nutzungsphase des Untersuchungszeitraums, C 7 (Früh-Ǧazira V-Zeit), und eines regionalen und vor allem überregionalen Vergleichs mit Keramik derselben Zeitstufe aus anderen Fundorten ergänzen die Auswertung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über den immer noch schwer herzustellenden Synchronismus der ägyptischen, levantinischen und mesopotamischen Chronologie.
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<pubDate>Sat, 05 Jan 2013 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/178945</guid>
<dc:date>2013-01-05T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Keramik der frühmittelalterlichen Siedlung Dzhankent im regionalen Kontext</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/178902</link>
<description>Keramik der frühmittelalterlichen Siedlung Dzhankent im regionalen Kontext
Amirgalina, Gulmira
Die Untersuchung befasst sich mit dem Keramikkomplex der Siedlung Dzhankent. Dzhankent ist eine frühmittelalterliche Siedlung, deren Ruinen im östlichen Aral-See-Gebiet, unweit des Deltas des Flusses Syrdarja, liegen. In mittelalterlichen arabischen und persischen Quellen wurde Dzhankent als Hauptstadt der Oghusen-Herrscher erwähnt. Die archäologischen Untersuchungen von Dzhankent begannen im Jahr 2005 und werden bis heute fortgeführt. Das wichtigste archäologische Material, das an der Fundstätte entdeckt wird, ist Keramik. Die Untersuchung befasst sich mit der Keramiksammlung, die im Zeitraum von 2006 bis 2020 an der Fundstelle geborgen wurde. Die umfangreiche Sammlung umfasst etwa 20.000 Einheiten. Im Rahmen der Arbeit wurden eine Klassifizierung und eine Typologie der Keramik erstellt. Bei der Untersuchung der Keramiksammlung wurde ein komplexer Ansatz verfolgt. Neben der archäologischen Klassifizierung und Typologie wurden auch naturwissenschaftliche Analysen an der Keramik durchgeführt. Konkret wurden petrographische Analysen sowie Lipidanalysen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen ermöglichten es, die vorläufigen Schlussfolgerungen zur Keramik zu bestätigen. Die Dissertation ist in fünf Kapitel untergliedert. Das erste Kapitel widmet sich der Problemstellung sowie dem geografischen und kulturellen Kontext. Zudem werden die Quellenlage und die Forschungsgeschichte des Fundplatzes beleuchtet. Darüber hinaus werden die Methodik und das Untersuchungsmaterial vorgestellt. Das umfangreichste zweite Kapitel widmet sich der Klassifizierung und Typologie der Keramik. Im dritten Kapitel wird die räumliche und zeitliche Einordnung der Keramik untersucht. Das vierte Kapitel präsentiert die Ergebnisse zur Untersuchung der technologischen Besonderheiten der Keramikproduktion der Siedlung  Dzhankent. Schließlich werden im fünften Kapitel die Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst und die abschließenden Schlussfolgerungen gezogen. Archäologische Untersuchungen in Dzhankent zeigen, dass Keramikfunde in allen Fundkomplexen der Siedlung eine zentrale Rolle spielen. Die Herstellung von Keramik erfolgte auf drei verschiedene Arten. Die universellste Methode ist die Handmodellierung der Gruppe I, die es den Töpfern von Dzhankent ermöglichte, alle Arten und Formen von Gegenständen aus Ton herzustellen. Diese Gruppe nimmt den größten Anteil der Dzhankent-Keramik ein (74%). Keramiken der Gruppe I wurden aus hocheisenhaltigem Ton mit Zusätzen von Schamotte, organischem Material und seltener Sand und Kalk hergestellt. Diese Keramikgruppe ist wiederum in zwei weitere große Untergruppen unterteilt. Bei der Keramik der Gruppe II ist ein relativ hoher Standardisierungsgrad zu beobachten. Die Gruppe umfasst vergleichsweise große Waren, deren Formung ohne die Verwendung einer Töpferscheibe höchstwahrscheinlich sehr schwierig ist. Die Rezeptur der Formmasse der Keramik dieser Gruppe ist nahezu identisch mit jener der Tafel- und Vorratsgefäße der vorherigen Gruppe I. Hierbei handelt es sich um hochwertig gebrannte Waren, wobei sogar ein im Klinkerbrand hergestelltes Exemplar geborgen werden konnte. Hier lassen sich drei Warenkategorien mit sechs bzw. 18 Varianten differenzieren (Tafel- bzw. Vorratsgeschirr, Spezialwaren). Auf diese Weise wurden mittelgroße und große Tafeltöpfe, Hum, Becken, Tazare und Dastarkhane hergestellt. Der Anteil dieser Gegenstände am Dzhankent-Keramikbestand ist am geringsten (9 %). Die Formen und Proportionen beider Topfvarianten ähneln handgefertigten Tafeltöpfen (Gruppe I) und beiden Varianten liegt höchstwahrscheinlich der Dhzety-asar-Gefäßtyp zugrunde. Zu den Töpferwaren der Gruppe III gehört im professionellen Handwerk getöpferte Keramik, die ausschließlich auf einer Drehscheibe geformt wurde. Der Anteil dieser Keramikgruppe am Gesamtkomplex beträgt 17 %. Diese Keramiken repräsentieren vier Produktkategorien mit 14 Typen und 21 Varianten. Dies sind Tafeltöpfe mittlerer und kleiner Form, Krüge, große Vorratskannen mit einem oder zwei Henkeln (letztere sind den Amphoren ähnlich), Tafelkannen, Schalen, Digir und Dastarkhane. Zu dieser Gruppe rechnen auch einzelne Haushaltsgegenstände. In der Zusammensetzung der Formmassen der Gefäße sind geringfügige Beimischungen von Sand, organischer Substanz und Kalk nachweisbar. Die Außenoberfläche der Keramik war, mit Ausnahme von großen Schalen, praktisch nicht engobiert bzw. poliert. Auf der Außenoberfläche einiger Gefäße ist eine neue Methode der Oberflächenbehandlung zu erkennen: vertikale Schnitte im unteren Teil von Vorratskannen und Digir, angefertigt mit einem unbestimmten flachen Gegenstand. Die Oberfläche großer Vorratskannen zeigt Streifen und Spritzer von roter oder dunkelgrauer Engobe. In allen Fällen ist ein hochwertiger Brand im Hochtemperaturofen zu erkennen gelegentlich auch Herstellung im Klinkerbrand. Eine Reihe von Gefäßen der Gruppe III (Töpfe, Kannen, Schalen, Digir) zeichnen sich deutlich durch eine hohe Formungsqualität, eine abweichende Zusammensetzung der Formmasse und eine spezielle Gefäßform aus. Parallelen für diese Gegenstände lassen sich an Fundorten in Choresmien finden, von wo sie höchstwahrscheinlich importiert wurden. Die Gruppe III umfasst auch glasierte Keramik, deren Anteil am Gesamtbestand minimal ist (weniger als 1 %), und durch Tafelgefäße – Schale, Töpfe und Kannen – vertreten ist. Größtenteils sind die gefundenen glasierten Gefäße fragmentiert. Bei der Analyse der Funde konnten vier Arten von Glasuren festgestellt werden, die sich durch Auftragstechniken sowohl der Glasuren selbst als auch des Unterglasurdekors unterscheiden. Die gesamte glasierte Keramik stammt höchstwahrscheinlich nicht aus lokaler Produktion. Die engsten Parallelen finden sich unter den Keramikfunden des 8.–11. Jahrhunderts am mittleren Syr-Darya, in der Oase von Taschkent und in Choresmien. Die Analyse des Keramikmaterials aus Dzhankent hat es ermöglicht, einige Schlüsse zur Chronologie der Fundstelle zu ziehen. Somit passt die Chronologie der Siedlung, basierend auf der Analyse der Keramik, in den Rahmen des 7.(8.) – 10.(11.) Jahrhunderts n. Chr. Niedrigere Datierungen – 7.-8. Jahrhundert. – basierend auf Materialien aus der frühesten Schicht der Sondage bei S1. Die Materialien der oberen Bauhorizonte bei S1 reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück – 10.(11.) Jahrhundert. Die höheren Daten (10.-11. Jahrhundert) anhand von glasierter Keramik bestimmt wurden, die der glasierten Ware aus Choresmien ähnelt. Diese Angaben werden durch eine Reihe von 14C-Daten aus S2 bestätigt, die die Fundstelle ins 7. bis 11. Jahrhundert n. Chr. datieren. Diese Datierungen wurden auch durch die Ergebnisse archäozoologischer Untersuchungen bestätigt. Die Klassifizierung und Analyse der Keramik von Dzhankent ermöglichten es, ein breites Spektrum an Analogien im Gebiet von Kasachstan und Zentralasien aufzuzeigen.Die Untersuchung des vorhandenen Keramikmaterials von Dzhankent hat es uns ermöglicht, eine Reihe von Schlussfolgerungen über den vorliegenden Kulturkomplex zu ziehen, etwa über die Vorgänge der Entstehung der Dzhankent-Keramik, die eng verbunden waren mit ethnopolitischen und sozioökonomischen Prozessen, welche sich zur betreffenden Zeit in der Aral-See-Region und der Syr-Darya-Region abspielten.
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/178902</guid>
<dc:date>2026-05-04T00:00:00Z</dc:date>
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<title>The Poetics of Navigation: The Helmsman and the Modern Mind</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/178893</link>
<description>The Poetics of Navigation: The Helmsman and the Modern Mind
Higby, Sharon K.
The Poetics of Navigation: The Helmsman and the Modern Mind traces the development of the cultural motif of the helmsman in sixteenth-century English literature. The emergence of the early modern navigator in England during the same decades when poets were testing the merits of vernacular eloquence created a cultural arena of dueling epistemologies regarding the nature and purpose of authority, knowledge, and action. By examining key literary texts alongside navigation manuals, this study demonstrates how the classical helmsman is refigured to imagine the navigator as a new cultural icon during the age of western expansion.&#13;
There are two parts to this study: Part I discusses changes in the literary representation of the helmsman in respect to the maritime semiotics inherited from antiquity. Chapter one begins with the Ship of Faith and the pious helmsman. By looking at this tradition, I identify ways Alexander Barclay altered Sebastian Brant’s Das Narrenschiff (1494) in his English translation, Ship of Fools (1509), to query the deleterious effects of cultural institutions and direct attention to the regenerative opportunities found beyond the shoreline. The subject of chapter two is the Ship of State, where I discuss how Thomas More mixes the helmsman of Plato and Cicero with historical explorers Columbus and Vespucci to investigate the navigator’s role, represented by Raphael Hythloday, in creating truth. Chapter three addresses the Ship of Poetry, where I examine the narrator in Book I of Spenser’s Faerie Queene and the prefatory material to Hakluyt’s major works as continuing Quintilian’s legacy of the literary helmsman. The objective of Part I is to demonstrate how the practice and observation of actual navigators weakened the orator’s claim to authoritative knowledge and dialogic methods of learning.&#13;
Part II examines the literary value of navigation manuals, with particular attention to prefatory epistles and poetry and their contributions to the rhetorical debates on poesis, 1570-90. Here, I explore how the material and cultural dimensions of English navigation enhanced the aesthetic texture of maritime tropes in early modern literature. The manuals highlight an epistemological shift that values idiosyncratic capability and personal discernment over traditional methods of knowing based on classical authority. This section ends with a discussion on courtiers Philip Sidney, John Dee and Francis Bacon. The rise of the navigator in courtly culture provided a secular analogue for the new philosophy where power “lies not with any skill of words,” but with practical, active, experimental knowledge.&#13;
Despite the abundance of scholarship on the literature of discovery, vogue since Stephen Greenblatt's Renaissance Self-Fashioning (1980), few scholars have examined the relationship between poetics and navigation. My study bridges literary history with navigation technology, providing an insightful survey of how navigation inaugurated a new way of understanding the world and our place within it, not as mere passengers seeking a fixed end, but as participants in an endless voyage, where knowledge itself is uncertain, becoming the sea through which we must learn to steer.
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/178893</guid>
<dc:date>2026-05-04T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Australien, Neuseeland und der Südpazifik. Wahrnehmung, Auseinandersetzung und regionale Zusammenarbeit in den 1970er Jahren</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/178335</link>
<description>Australien, Neuseeland und der Südpazifik. Wahrnehmung, Auseinandersetzung und regionale Zusammenarbeit in den 1970er Jahren
Adler, Miriam
Wie positionierten sich Australien und Neuseeland im durch die Dekolonisierung tiefgreifend veränderten Südpazifik? Welche Rolle spielte dabei ihre eigene siedlerkoloniale und imperiale Vergangenheit? Inwieweit konnten und wollten sie teilhaben am neuen südpazifischen Regionalbewusstsein? All diesen Fragen geht diese Untersuchung der Auseinandersetzung Australiens und Neuseelands mit dem Südpazifik in den 1970er Jahren nach. Dabei werden schlaglichtartig verschiedene Facetten in den Vordergrund gestellt.
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<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/178335</guid>
<dc:date>2026-04-15T00:00:00Z</dc:date>
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