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<title>Herausragende Abschlussarbeiten des Masterstudiengangs "Bildung und Erziehung: Kultur - Politik - Gesellschaft"</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/121679</link>
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<pubDate>Tue, 12 May 2026 17:18:33 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-05-12T17:18:33Z</dc:date>
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<title>Herausragende Abschlussarbeiten des Masterstudiengangs "Bildung und Erziehung: Kultur - Politik - Gesellschaft"</title>
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<title>Objekte, Institutionen, Narrative: Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung zum Thema „Gastarbeiter*innen im Landkreis Rastatt“</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/139698</link>
<description>Objekte, Institutionen, Narrative: Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung zum Thema „Gastarbeiter*innen im Landkreis Rastatt“
Ergün-Karagkiozidou, Gülşen
Das inflationär verwendete Wort der Heimat und die darin enthaltene Differenzierung in „Wir“ und „die Anderen“ scheinen an einen Anspruch älterer Rechte und kultureller Homogenität gekoppelt zu sein. Mit der Konzeption und der Umsetzung der Ausstellung zum Thema Gastarbeiter*innen im Landkreis Rastatt soll ein Beitrag dazu geleistet werden, subversiv Migration zu erzählen, Zusammenhänge aufzuzeigen, zu irritieren, Interesse und Neugierde zu wecken, Impulse für neue Narrationen zu setzen, für die Unterschiedlichkeit von Identitäten zu sensibilisieren sowie einen Impuls für ein Non-Framing und De-Othering zu setzen. Dabei ist es der Ausstellungsmacherin und Autorin dieser Arbeit ein großes Anliegen, möglichst keine museale Hierarchie entstehen zu lassen, in der die Ausstellungsstruktur durch Setting, Anordnung sowie durch die Auswahl und Inszenierung der Objekte definierte Rollen im Sinne einer überlegenen Anbietenden- und einer defizitären Rezipierenden-Seite verteilt und dadurch einen hierarchischen Graben schafft. Im Verlauf der Arbeit werden geplante Ausstellungsinhalte sowie Rahmenbedingungen, Inszenierungen und Objekte auf Visualisierungsmöglichkeiten mittels vielfältiger, wissenschaftlicher Theorien geprüft und hinsichtlich der Erreichung gesteckter Ausstellungsziele bilanziert. Dabei soll stets der Einfluss eigener Grundannahmen und Logiken reflektiert und in Umsetzungsentscheidungen einbezogen werden.
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<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2023-04-25T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Marginalisierte Erkenntnis oder Erkenntnis der Marginalisierten? Verschiebungen und Kontinuitäten in der feministischen Erkenntnistheorie</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/139697</link>
<description>Marginalisierte Erkenntnis oder Erkenntnis der Marginalisierten? Verschiebungen und Kontinuitäten in der feministischen Erkenntnistheorie
Kaltenbach, Marie
Die Masterthesis befasst sich mit feministischer Erkenntnistheorie und ihrer doppelten Begründungsanforderung, die sich aus ihrer Zugehörigkeit zum Bereich des Politischen und des Wissenschaftlichen ergibt. Anhand feministischer Kontroversen im politischen Diskurs sowie in der feministischen Theoriebildung wird der Frage nachgegangen, wie sich Marginalisierung, die sich auf die Kategorie Geschlecht bezieht, als Zugang zu einem privilegierten Erkenntnisstandpunkt in diesen Kontroversen äußert. Der Zusammenhang von Erkenntnis und Geschlecht wird zum einen entlang von feministischen Standpunkttheorien und zum anderen in den kritischen Auseinandersetzungen mit dem Werk Butlers ab den 1990er Jahren näher nachvollzogen. Aus der Analyse dieses Zusammenhangs werden schließlich drei Begründungsfiguren des Erkennens abgeleitet (Identität, Authentizität, Intersektionalität), die Auskunft über Verschiebungen und Kontinuitäten in der feministischen Erkenntnistheorie geben. Die Arbeit schließt mit Überlegungen, wie das doppelseitige Begründungsproblem durch Gesellschaftstheorien mit hohem Abstraktionsgrad bearbeitet werden kann und gibt einen Ausblick auf die Implikationen für die Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft.
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<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2023-04-25T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Von Erkenntnisinstrumenten als Herrschaftsinstrumenten und den Möglichkeiten einer politischen Pädagogik. Durkheim, Mauss, Bourdieu und Spivak im Gespräch</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/127560</link>
<description>Von Erkenntnisinstrumenten als Herrschaftsinstrumenten und den Möglichkeiten einer politischen Pädagogik. Durkheim, Mauss, Bourdieu und Spivak im Gespräch
Janczyk, Jule
Die Master-Thesis beschäftigt sich mit jenen Forschungsarbeiten, die die soziale und politi-sche Bedingtheit von Theorieansätzen in den Blick nehmen. Zuerst wird auf Durkheims und Mauss‘ Untersuchungen zur sozialen Genese von Denksystemen eingegangen. Im Anschluss daran wird aufgezeigt, inwiefern Erkenntnisinstrumente zu Herrschaftsinstrumenten werden können, und wie dies mit der konkreten Ausgestaltung menschlicher Praxis zusammenhängt. Das Bildungssystem spielt bei der Verbreitung gängiger Denksysteme und Klassifikations-schemata eine zentrale Rolle. An diesem Punkt der Arbeit werden die Überlegungen von Durkheim, Mauss und Bourdieu mit jenen von Spivak in Verbindung gebracht. Letztere beo-bachtet, dass postkoloniale Ansätze von der Peripherie der US-amerikanischen Wissenschaft mehr und mehr ins Zentrum rücken. Dementsprechend wirft sie die Frage auf, wie verhindert werden kann, dass diese einen affirmativen Charakter erhalten. Unter Rückgriff auf die zuvor vorgestellten Konzepte und Überlegungen wird diese Frage diskutiert und entsprechende bildungstheoretische Folgerungen erörtert.
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<pubDate>Tue, 17 May 2022 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/127560</guid>
<dc:date>2022-05-17T00:00:00Z</dc:date>
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