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<title>Forschungsgruppe Jugendhilfe und Schule, Institut für Erziehungswissenschaft</title>
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<updated>2026-05-12T15:22:59Z</updated>
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<title>"Der Anfang ist geschafft…" : Ein Projekt zur integrierten Erziehungs- und Bildungspartnerschaftvon Jugendhilfe und Ganztagsschule</title>
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<updated>2019-10-30T02:45:21Z</updated>
<published>2008-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">"Der Anfang ist geschafft…" : Ein Projekt zur integrierten Erziehungs- und Bildungspartnerschaftvon Jugendhilfe und Ganztagsschule
Zipperle, Mirjana; Bolay, Eberhard; Mangold, Katharina; Boron, Felicitas
Projektbeschreibung:

Wissenschaftliche Evaluation des Modellprojekts "Schule und Jugendhilfe in Bodelshausen - Auf dem Weg zu einer integrierten Erziehungs- und Bildungspartnerschaft". Im Zentrum stehen drei Teilprojekte, die in der Kooperation von Jugendhilfe und Schule realisiert werden sollen: Integrierte Förderplanung, innovative Tagesbetreuung für GrundschülerInnen, Neukonzeption eines Jugendhauses. Das spezielle Interesse zielt darauf, die Neukonzeption von partnerschaftlich entwickelten Angeboten bzw. Instrumenten und den darin angelegten Prozess der Verschränkung von schulischen und außerschulischen Lernprozessen zu beobachten. Die daraus entstehenden Folgen für die bestehende Angebotsstruktur, das professionelle Selbstverständnis der beteiligten Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, als auch die Ermöglichung neuer Lernerfahrungen für SchülerInnen werden im Rahmen der Fallstudie analysiert.

Datenerhebung:
Inhaltsanalytische Auswertung von Projektpapieren und Dokumenten aus der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule; Auswertung von zentralen Planungsgesprächen und pädagogischen Tagen; Einzel- und Gruppeninterviews mit beteiligten Akteuren; Fachgespräche zum Austausch zwischen PraktikerInnen und Evaluationsteam zur kommunikativen Validierung von Zwischenergebnissen und des Endberichts.

Zentrale Ergebnisse:
Trotz gemeinsamer konzeptioneller Überlegungen zeigt sich, dass verschiedene Deutungen der Kooperationsziele erkennbar werden, die zu Konflikten führen können: Die schulischen Akteure definieren weiterhin die Schulperspektive als zentralen Bezugspunkt, die Jugendhilfe orientiert sich am Programmlabel einer Lokale Bildungslandschaft. 
Im Hinblick auf die integrierte Förderplanung und Förderung zeigt sich, dass eine Kooperation mit gleichzeitigem Differenzerhalt nur dann gelingen kann, wenn beide Akteure sich inhaltlich fokussieren und als gemeinsames Ziel das Wohl des Kindes im Blick haben. Bei der Realisierung einer innovative Tagesbetreuung zeigt sich, wie schwierig es ist, das sozialpädagogische Qualitätsprofil des Horts als Standard in der Ganztagsbetreuung aufrecht zu erhalten. Die konzeptionelle Idee der Einbindung des Jugendhauses als Teil einer Bildungsinfrastruktur wird erkennbar, dass es nicht auf Schülerinnen und Schüler fokussieren darf, sondern auf Jugendliche in ihren außerschulischen Lebenswelten ausgerichtet sein muss und von dort her gezielt und programmatisch spezifisch mit Schule kooperieren kann. 

Drei zentrale Herausforderungen einer Kooperation von Ganztagsschule und Jugendhilfe lassen sich analytisch ausdifferenzieren: (1) Die Relevanz nicht programmatisch planbarer Einflüsse (‚Tücken des Alltags’) wie Kündigungen und krankheitsbedingte Ausfälle. (2) Als Voraussetzung der Transformation und Kooperation eine fundierte, je professionsintern zu leistende Vorbereitung (‚innere Organisationsentwicklung’) sowie die kluge Nutzung bereits vorliegende verallgemeinerte Erkenntnisse aus der Fachdiskussion aufzugreifen, d.h. vorhandenes Wissen aus anderen Kooperationsprojekten aufzugreifen und für die eigenen Vorhaben nutzbar zu machen. (3) Die Rolle der Gemeinde als Schul- und Jugendhilfe erfordert eine Neustrukturierung des kommunalen Steuerungsgefüges.
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<dc:date>2008-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Kommunale Schulentwicklung am Beispiel des Förderprogramms 'Sozialkompetente Schule'</title>
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<name>Flad, Carola</name>
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<published>2007-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Kommunale Schulentwicklung am Beispiel des Förderprogramms 'Sozialkompetente Schule'
Flad, Carola
Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung von sechs Stuttgarter Schulen auf dem Weg zu einer ‚Sozialkompetenten Schule’ zusammen. Die Modellvorhaben wurden für drei Jahre von 2004 bis 2007 aus Mitteln der Stuttgarter Stiftung ‚Zukunft der Jugend’ gefördert. Auf der Basis eines jeweils gemeinsam mit einem Jugendhilfepartner erarbeiteten Konzepts sollten die Schulen in dieser Zeit wesentliche Arbeitsgrundlagen entwickeln, um Soziale Kompetenzen zu einem zentralen Thema der Schule und zu einer verbindlichen schulpädagogischen Aufgabe zu machen. 
Hintergrund dafür ist die Erfahrung, dass über Einzelmaßnahmen (z.B. zur Schülerstreitschlichtung oder zur Gewaltprävention) kaum strukturellen Veränderungen im Schulleben befördert werden. Mit diesem Förderprogramm, das ein Gesamtkonzept verlangt, soll „Schule als System, das sich selbst qualifiziert“ angesprochen und unterstützt werden. Dadurch soll gerade vermieden werden, dass Schule eine Abspaltung solch kritischer Themen wie Konflikte und Gewalthandeln vornimmt, indem sie diese in die Zuständigkeit externer Experten aus der Jugendhilfe qua Kooperationsprojekt entlässt. Die Untersuchung basiert auf sechs qualitativen Einzelfallanalysen. Darüber hinaus wurden ausgewählte themenbezogene Zusammenhänge fallübergreifend untersucht. Auftraggeber der wissenschaftlichen Begleitung ist das Jugendamt der Landeshauptstadt Stuttgart.
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<dc:date>2007-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Biographieorientierte Alltagsbegleitung für junge Menschen im Übergang Schule-Beruf</title>
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<name>Mangold, Katharina</name>
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<name>Jann, Nina</name>
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<name>Stisser, Anna</name>
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<name>Batzel, Andrea</name>
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<name>Bolay, Eberhard</name>
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<updated>2019-10-30T02:45:57Z</updated>
<published>2008-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Biographieorientierte Alltagsbegleitung für junge Menschen im Übergang Schule-Beruf
Mangold, Katharina; Jann, Nina; Stisser, Anna; Batzel, Andrea; Bolay, Eberhard
Aufgabe war die Wissenschaftliche Begleitung eines Projekts zur "Schaffung von nachhaltigen Strukturen zur beruflichen Integration von bildungsfernen Jugendlichen in einem Reutlinger Stadtteil (EU-Förderkontext XENOS/Folgeprojekt im Kontext ‚Soziale Stadt’)." In diesem Praxisentwicklungsprojekt ging es um den Auf- und Ausbau von formalisierten und nichtformalisierten Beratungs-, Begleitungs- und Unterstützungsstrukturen in einem sozial benachteiligten und benachteiligenden Stadtteil, um die Handlungsspielräume und Kompetenzentwicklungsmöglichkeiten der Jugendlichen im Übergang in die nachschulische Berufsbildung bzw. Erwerbseinmündung zu befördern.

Im Vordergrund der wissenschaftlichen Begleitung stehen zwei Schwerpunkte: (1) Insbesondere unter den Aspekten Geschlecht und Migration soll die Mehrdeutigkeit und Ambivalenz heutiger Übergangsphasen mit ihren ungleichen Bildungschancen und sozialen Risiken und ihrer Vielfalt an möglichen Orientierungen und Lebensstilen in ihrem kontextbezogenen Niederschlag betrachtet werden. (2) Weiter sollte untersucht werden, ob es gelingt, in der Praxisentwicklung stigmatisierende und personalisierende Zuschreibungen zu verflüssigen und die negative Re-Territorialisierung sozialer Probleme zu verhindern.

Gezeigt werden konnte u.a.: (1) Dass  es – entgegen der Annahme der professionellen Akteure vor Ort – vielfältige Unterstützungsleistungen von Eltern für ihre Kinder gibt, die typisierbar sind als indirekte Unterstützungsleistung, als direkte Unterstützungsleistung oder als komplementäre Hilfe. (2) Dass die offene Jugendarbeit nicht für formale Schritte wie Bewerbungstraining, Praktikumssuche und Arbeitsvermittlung funktionalisiert werden darf, sondern ihre Funktion im Gefüge der biographischen Übergangsbegleitung primär in ihrem partizipativen Ansatz liegt, der es den Jugendlichen ermöglicht, Angebote mitzugestalten und eigene entwicklungsrelevante Themen einzubringen. Offene Jugendarbeit bietet dadurch ein Setting für alltagsnahe Bildungsprozesse. (3) Dass der biographische Bruch, der nach Ende der Hauptschule für die Jugendlichen zunächst entsteht, durch ein sozialräumlich abgestimmtes Handlungskonzept verringert werden kann.
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<dc:date>2008-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>"Freunde schaffen Erfolg". Peer-Mentoring im Übergang Hauptschule-Beruf</title>
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<name>Walter, Sibylle</name>
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<name>Bub, Eva-Maria</name>
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<name>Bolay, Eberhard</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/47705</id>
<updated>2019-10-30T02:44:57Z</updated>
<published>2009-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">"Freunde schaffen Erfolg". Peer-Mentoring im Übergang Hauptschule-Beruf
Walter, Sibylle; Bub, Eva-Maria; Bolay, Eberhard
Projektbeschreibung:

Unter dem Projektnamen „Freunde schaffen Erfolg“ wird seit 2006 an zwei Stuttgarter Hauptschulen ein Modellprojekt zur Unterstützung Jugendlicher SchulabgängerInnen durchgeführt. Angesiedelt beim Fachdienst der Mobilen Jugendarbeit und Schulsozialarbeit des Caritasverbandes Stuttgart e.V. wurde das Projekt „Freunde schaffen Erfolg“ als fester Bestandteil der Vorbereitung auf die nachschulische Lebensphase verankert. Die Konzeption des Projektes sieht dabei vor, dass eine ehrenamtliche Begleitung von SchülerInnen durch sogenannte „Peers“ von der 8. Klasse an über die Zeit des Schulabschlusses bis ein Jahr nach Beendigung derselben weitergeführt wird. Die Universität Tübingen und IRIS e.V. (Institut für regionale Innovation und Sozialforschung Tübingen) wurden mit der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes beauftragt. 

Ziel des Projektes ist es, die SchülerInnen durch statusähnliche MentorInnen im Übergang Hauptschule/Beruf bzw. weiterführende Schule zu unterstützen und dadurch die Übergangsquote in das duale Ausbildungssystem zu verbessern bzw. die Übergänge in berufsvorbereitende Maßnahmen (BVJ, BEJ, BEB) deutlich zu reduzieren. In der Statusähnlichkeit der MentorInnen liegt die Besonderheit dieses Projektes begründet. Im Unterschied zu gängigen Patenschaftsmodellen, in denen Jugendliche oft durch deutlich ältere ehrenamtliche MentorInnen unterstützt und begleitet werden, sind die Peers hier nur wenige Jahre älter als die SchülerInnen selbst, besuchten die gleiche Hauptschule, stammen aus dem gleichen Stadtteil und haben meist auch einen Migrationshintergrund. Voraussetzung für die Teilnahme der Peers war, neben diesen genannten Aspekten, die erfolgreiche Verortung im Berufsleben.

Datengewinnung:
Zur Datengewinnung wurden leitfadengestützte Gruppen- und Einzelinterviews mit den MentorInnen, den SchülerInnen, den jeweiligen Projektleiterinnen, den Rektorinnen und Konrektoren der beteiligten Schulen, einigen Lehrerinnen und einer Mitarbeiterin der Jugendhilfeplanung der Stadt Stuttgart durchgeführt. Bei der Datengewinnung interessierten besonders folgende Aspekte: Welchen Bedarf an Unterstützung für ihren Übergang von der Hauptschule in die darauf folgenden Lebensphase formulieren die am Projekt beteiligten SchülerInnen? In welcher Weise profitieren sie von der Unterstützung durch die jungen MentorInnen? Welche Erfahrungen machen die jungen Ehrenamtlichen selbst in ihrer Unterstützungstätigkeit? Kann Peer-Mentoring eine wichtige Ergänzung der Unterstützung im Übergang Hauptschule/Beruf bzw. weiterführende Schule sein?

Ergebnisse:
Die Ergebnisse der Untersuchung belegen, dass Peer-Mentoring weit über die reine Unterstützung und Begleitung im Übergang Hauptschule/Beruf bzw. weiterführende Schule, hinaus weist. Durch die enge Zusammenarbeit und die daraus entstehende besondere Beziehung zwischen SchülerInnen und Peers können informelle Lernprozesse in Gang gesetzt werden, von denen sowohl die SchülerInnen als auch die MentorInnen profitieren. Während einerseits ein Zuwachs an sozialen und personalen Kompetenzen bei den teilnehmenden SchülerInnen verzeichnet werden konnte, kam es durch die Mut zusprechende Form der Vermittlung der MentorInnen in vielen Fällen zu einer persönlichen Aufwertung des HauptschülerInnen-Status, was sich unmittelbar in der Motivation der SchülerInnen, den Übergang erfolgreich gestalten zu wollen und in ihrem Selbstwertgefühl niederschlug. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass die Peers als „role-models“ ihre eigenen Erfahrungen und Bewältigungsstrategien aus einer statusähnlichen Position heraus glaubwürdig vermitteln können.

Forschungsbericht:
Während es in den einleitenden Kapiteln um eine Beschreibung der jeweiligen Projektstandorte und der Lebenslagen im Übergang geht, stehen in den darauf folgenden Kapiteln die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung im Mittelpunkt. Aus Perspektive der SchülerInnen und Peers werden hier zunächst sowohl die Erwartungen und Motivationen zu Projektbeginn als auch die Erfahrungen und durch das Projekt erzielte Erfolge aufgezeigt. Darauf aufbauend wird näher auf die Konzeption des Projektes, ihre Relevanz für den Erfolg und den Mehrwert des Projektes im Vergleich zu anderen wichtigen Unterstützungsinstanzen wie Schule, Eltern, Freundeskreis und den Angeboten der Mobilen Jugendarbeit eingegangen. Hierzu werden neben der Sichtweise der teilnehmenden SchülerInnen und Peers auch die Perspektiven der befragten schulischen Akteure miteinbezogen. Im darauf folgenden Abschnitt, werden notwendige Rahmenbedingungen und Empfehlungen für eine erfolgreiche Umsetzung eines solchen Projektes diskutiert.
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