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<title>4 Medizinische Fakultät</title>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/42130</id>
<updated>2026-07-06T21:55:40Z</updated>
<dc:date>2026-07-06T21:55:40Z</dc:date>
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<title>Comprehensive immunological profiling of NUT carcinoma in children, adolescents and young adults by ultra-high content imaging - Search for immunological targets in an especially unfavorable subgroup of patients</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/181321" rel="alternate"/>
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<name>Graeßner, Ulla</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/181321</id>
<updated>2026-07-06T08:21:22Z</updated>
<published>2027-12-31T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Comprehensive immunological profiling of NUT carcinoma in children, adolescents and young adults by ultra-high content imaging - Search for immunological targets in an especially unfavorable subgroup of patients
Graeßner, Ulla
This dissertation explores potential therapeutic targets for NUT carcinoma (NC), a rare and&#13;
aggressive cancer with few treatment options, by examining its tumor microenvironment (TME)&#13;
through immunohistochemistry, and advanced multiplex imaging, using the MACSima system.&#13;
A customized immuno-oncology antibody panel is established and applied to analyze the TME&#13;
of NCs in detail and explore potential therapeutic targets. The study additionally compares&#13;
long-term and short-term survivors (cut-off value 6 months) to identify prognostic markers. Key&#13;
findings of this study reveal that NCs exhibited significantly greater immune infiltration than&#13;
previously anticipated, challenging the prior understanding that NCs are "cold tumors" with&#13;
limited immune involvement. These results provide important new insights into TME of NCs, a&#13;
subject with little prior knowledge. Immune profiling of the TME show notable differences&#13;
between survivor groups, with short-term survivors exhibiting higher levels of granulocytes, M2&#13;
macrophages, and exhausted T-cells, as well as an increased intratumoral lymphocyte-togranulocyte ratio. With few established prognostic factors especially regarding the TME, the&#13;
prognostic factors identified in this study, including immune cell profiles and their relation to&#13;
survival outcomes, can help pinpoint high-risk patients, enabling more effective therapeutic&#13;
stratification and personalized treatment approaches for patients with NC. Additionally, this&#13;
study reveals that the examined NCs predominantly expressed CD276 and EGFR, identifying&#13;
these molecules as promising targets for therapeutic intervention that could potentially prolong&#13;
survival through targeted immunotherapy.; Die Dissertation ist gesperrt bis zum 31. Dezember 2027 !
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<dc:date>2027-12-31T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Die Schlaf-assoziierte Verarbeitung von sozialen Informationen</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/181304" rel="alternate"/>
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<name>Encica, Laura Rebecca</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/181304</id>
<updated>2026-07-04T01:05:08Z</updated>
<published>2026-07-03T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Die Schlaf-assoziierte Verarbeitung von sozialen Informationen
Encica, Laura Rebecca
Die vorliegende Dissertation untersucht die Rolle des Schlafs bei der Konsolidierung, Stabilisierung und Anpassung sozialer Überzeugungen. Dabei stand insbesondere im Fokus, wie Schlaf selbstbezogene und fremdbezogene Überzeugungen beeinflusst und inwieweit er adaptive Anpassungsprozesse innerhalb sozialer Kognitionen unterstützt.&#13;
In einem experimentellen Studiendesign wurden 59 gesunde, junge Erwachsene randomisiert einer Schlaf- oder Wachgruppe zugeteilt. Das Studiendesign umfasste drei Testphasen. Zu Beginn bewerteten die Teilnehmenden in einer sozialen Lernaufgabe ihre eigenen Schätzfähigkeiten sowie die der anderen Person und erhielten daraufhin teils eher positives, teils eher negatives, jedoch manipuliertes Feedback. Dieses Feedback wurde im Rahmen einer Coverstory als Echtleistung dargestellt, um soziale Lernprozesse realistisch zu simulieren. Nach der ersten Phase folgte für die Schlafgruppe eine polysomnographisch überwachte Nacht, während die Wachgruppe tagsüber wach blieb. Anschließend erfolgte eine Umlernphase, bei der die Feedbackzuteilungen vertauscht wurden, um eine Neubewertung der zuvor gelernten Überzeugungen zu induzieren. Drei Wochen später fand ein Follow-up statt, um langfristige Veränderungen in der Verarbeitung sozialer Informationen zu erfassen. Während des gesamten Experiments wurden neben den Leistungserwartungen auch psychologische Variablen wie depressive Symptome, Selbstwertgefühl und soziale Angst erhoben, um individuelle Unterschiede in der Verarbeitung sozialer Informationen zu berücksichtigen. &#13;
Die Ergebnisse zeigten, dass Schlaf selbstbezogene Überzeugungen weitgehend stabilisierte, unabhängig vom Feedback, was auf eine enge Verknüpfung mit dem stabilen Selbstkonzept hinweist und diese Überzeugungen weniger anfällig für kurzfristige Veränderungen macht. Fremdbezogene Überzeugungen erwiesen sich als flexibler. Negative Einschätzungen anderer wurden nach dem Schlaf positiver bewertet, was auf eine adaptive Neubewertung sozialer Informationen hinweist. Diese Effekte nahmen jedoch über die Zeit ab und waren nach einem längeren Zeitraum nicht mehr nachweisbar. Explorative Analysen zeigten zudem, dass individuelle Unterschiede in depressiven Symptomen, Selbstwertgefühl und sozialer Angst die Art der Überzeugungsbildung beeinflussten. Höhere Depressionswerte förderten die Verfestigung negativer Fremdüberzeugungen, während höheres Selbstwertgefühl mit größerer kognitiver Flexibilität und positiveren Neubewertungen einherging.&#13;
Die Befunde legen nahe, dass Schlaf kognitive Schemata stabilisiert und gleichzeitig flexible Anpassungen sozialer Bewertungen ermöglicht. Dies hat wichtige Implikationen für psychische Störungen wie Depression oder soziale Angst. Die Arbeit liefert wertvolle Erkenntnisse zu den Wechselwirkungen von Schlaf und sozialer Kognition und weist zudem auf das Potenzial therapeutischer Schlafinterventionen hin.
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<dc:date>2026-07-03T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Metabolommuster als trainingsassoziierte Biomarker bei Personen mit Multimorbidität</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/181275" rel="alternate"/>
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<name>Reul, Paula Camilla Lucy</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/181275</id>
<updated>2026-07-04T01:01:41Z</updated>
<published>2026-07-03T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Metabolommuster als trainingsassoziierte Biomarker bei Personen mit Multimorbidität
Reul, Paula Camilla Lucy
Die Bezeichnung als „Multi-“ oder „Polypill“ in der Literatur beschreibt die Bedeutung von Sport für die Therapie und Prävention von Erkrankungen, die medikamentöser Therapie teilweise überlegen ist oder diese zumindest ergänzen kann. Metabolommuster ändern sich bei einer akuten Belastung und zeigen Assoziationen mit metabolischen Risikofaktoren/Erkrankungen. Metaboliten sind niedermolekulare Stoffwechselintermediate, die kurz- und langfristige Effekte auf den Stoffwechsel widerspiegeln. Ziel dieser Substudie war es, zu untersuchen, ob es Zusammenhänge zwischen Metabolommustern und physiologischen/klinischen Charakteristika der Proband*innen mit Multimorbidität bei Studieneinschluss (t0) gibt. Andererseits sollte der Frage nachgegangen werden, inwiefern Metabolommuster (t0) zur Varianzaufklärung der Trainingsanpassung während der Intervention beitragen können. &#13;
Methode: Die Datenerhebung erfolgte im Rahmen der multizentrischen, randomisiert-kontrollierten MultiPill-Exercise-Studie, bei der Proband*innen mit Multimorbidität eine 24-wöchige Lebensstilintervention durchführten. Proband*innen der Kontrollgruppe erhielten das Standardangebot der AOK Baden-Württemberg. Metabolommuster (Prä, Post, DeltaPost-Prä) wurden aus Kapillarblut mittels Trockenblutkarten ermittelt. Die Blutentnahmen erfolgten vor (Prä) und nach (Post) einem spiroergometrischen Belastungstest, welcher vor Interventionsbeginn (t0, n = 86) durchgeführt wurde. Nach der Intervention (t6, n = 61) wurde ein weiterer spiroergometrischer Belastungstest durchgeführt, um die Trainingsanpassung (Deltat6-t0 spiroergometrischer Zielgrößen) bestimmen zu können. Zur weiteren Auswertung der Daten wurden Konzentrationsänderungen als Antwort auf die akute Belastung untersucht, sowie Konzentrationsunterschiede der Metaboliten bei einer Gruppeneinteilung (Alter, Geschlecht, (Prä-)diabetes, BMI, Fitnesslevel), Korrelationen der Metabolitkonzentrationen mit spiroergometrischen Zielgrößen (t0) berechnet und eine multiple Regression der Trainingsanpassung durchgeführt.&#13;
Ergebnisse: Nach einer akuten Belastung kam es zu signifikanten Konzentrationszunahmen von verkürzten Acylcarnitinen und aromatischen Aminosäuren (Tyrosin, Phenylalanin). Die Metabolitkonzentrationen änderten sich als Antwort auf eine akute Belastung interindividuell: Bei verschiedenen Proband*innen kam es für denselben Metaboliten zu Konzentrationszu- bzw. abnahmen. Es zeigten sich signifikant höhere Konzentrationen von Leucin/Isoleucin (Prä), freiem Carnitin (Prä), Gesamtcarnitin (Prä), kurzkettigen Acylcarnitine (DeltaPost-Prä) und langkettigen Acylcarnitine (Prä) bei Männern. Fittere Personen wiesen höhere Konzentrationen von freiem Carnitin (Prä), Gesamtcarnitin (Prä) und kurzkettige Acylcarnitine (DeltaPost-Prä) auf. Personen mit höherem BMI zeigten höhere Konzentrationen von Valin, während Personen mit Diabetes mellitus Typ 2 höhere Konzentrationen von kurzkettigen Acylcarnitinen (Prä) aufwiesen. Insbesondere Metaboliten des Fettstoffwechsels zeigten leichte bis mittlere Korrelationen mit spiroergometrischen Zielgrößen (t0). Bei einer gruppenspezifischen Korrelation von Metaboliten mit spiroergometrischen Zielgrößen zeigte sich ausschließlich bei Männern eine signifikante Korrelation von freiem Carnitin (Prä) und Gesamtcarnitin (Prä) mit einer spiroergometrischen Zielgröße. Methionin (Prä), freies Carnitin (Prä) und mittelkettige Acylcarnitine (Prä und DeltaPost-Prä) konnten in den Modellen der multiplen Regression als Prädiktoren der Trainingsanpassung (Deltat6-t0) identifiziert werden. Sie erklärten je nach Modell 13,4%-24,8% der Varianz der Trainingsanpassung (p ≤ 0,003). Methionin (Prä), mittelkettige Acylcarnitine (DeltaPost-Prä) und mittelkettige Acylcarnitine (Prä) beeinflussten die Trainingsanpassung negativ, freies Carnitin (Prä) hatte einen positiven Einfluss.&#13;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse sind vor dem Hintergrund des explorativen Studiendesigns als hypothesengenerierend einzuordnen. Baseline-Metaboliten können einen Beitrag dazu leisten, die Reaktionen auf längerfristiges Training vorherzusagen. Perspektivisch könnten sie dazu dienen, Personen mit Multimorbidität individualisierte Elemente innerhalb eines standardisierten Trainingsprogramms anzubieten, auf die sie mit einer gegenüber einem Standardprogramm voraussichtlich verbesserten Trainingsanpassung reagieren.
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<dc:date>2026-07-03T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Etablierung eines Protokolls zur Kryokonservierung von humanen Ejakulatproben mittels des IceCube-11XS-Systems für den routinemäßigen Gebrauch im Rahmen der Fertilitätssicherung bei onkologischen Patienten</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/181267" rel="alternate"/>
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<name>Haase, Pauline Lucia Christa</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/181267</id>
<updated>2026-07-04T01:03:12Z</updated>
<published>2026-07-03T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Etablierung eines Protokolls zur Kryokonservierung von humanen Ejakulatproben mittels des IceCube-11XS-Systems für den routinemäßigen Gebrauch im Rahmen der Fertilitätssicherung bei onkologischen Patienten
Haase, Pauline Lucia Christa
Für die Fertilitätssicherung bei onkologischen Patienten ist die Kryokonservierung humaner Spermien von zentraler Bedeutung. Trotz der hohen klinischen Relevanz existieren in der Literatur mit Ausnahme der richtungsweisenden Empfehlungen aus dem WHO-Laborhandbuch zur Untersuchung und Aufarbeitung des menschlichen Ejakulats keine spezifischen Angaben zur Durchführung der Kryokonservierung. Ziel dieser Arbeit war es, zentrale Schritte der Kryokonservierung, insbesondere die Verschlussmethode der Kryostraws sowie das Einfrierprotokoll, zu optimieren.&#13;
Untersucht wurden Ejakulatproben von 30 gesunden Probanden. Nach standardisierter Diagnostik wurden drei Verschlussmethoden (Kugelverschluss, Wärmeversiegelung 2,5 s und 4,9 s) hinsichtlich Dichtigkeit und Einfluss auf die Spermienqualität miteinander verglichen. Außerdem erfolgte unter Berücksichtigung der geforderten Kriterien des WHO-Laborhandbuchs die Entwicklung und anschließende Validierung eines Kryokonservierungsprotokolls mittels des vollautomatisierten Einfriergeräts IceCube 11XS.&#13;
Die Wärmeversiegelung mittels CryoSealer und einer Verschweißdauer von 2,5 Sekunden erwies sich als vollständig dicht und ergab hinsichtlich Motilität und Vitalität Ergebnisse, die der konventionellen Verschlussmethode mittels Verschlusskugeln gleichwertig waren. Zwischen Nicool- und IceCube-System zeigten sich hinsichtlich Gesamt- und Progressivmotilität nach dem Auftauen keine signifikanten Unterschiede. Die Vitalität war jedoch im IceCube-System signifikant höher (56,0 % vs. 48,5 %; p = 0,026). Zusammenfassend konnte gezeigt werden, dass die Kryokonservierung mittels IceCube 11XS im Vergleich zum herkömmlichen Einfriergerät gleich stabile und tendenziell bessere Überlebensraten bezüglich der Motilität erzielt und Vorteile hinsichtlich der Vitalität bietet. &#13;
Die vorliegende Arbeit ermöglichte die Implementierung des neu entwickelten Einfrierprotokolls als neuen Standard bei der Kryokonservierung im uroonkologischen Labor des Universitätsklinikums Tübingen. Mittels zukünftiger Studien sollten die weiter bestehenden Variablen im Rahmen der Kryokonservierung wie die Auswahl und Konzentration des Kryoprotektivums sowie das Auftauprotokoll analysiert werden, um dadurch eine weitere Optimierung des Kryokonservierungsprozesses zu ermöglichen. Ergänzend sollte zur weiteren Analyse und für ein besseres Verständnis hinsichtlich potenzieller Anpassungsmöglichkeiten gemessen werden, in welchem Ausmaß bestehende Parameter im Ausgangsejakulat wie Spermiendichte, Motilität, Osmolalität, pH-Wert, Belastung mit reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) oder Membraneigenschaften den Vorgang der Kryokonservierung sowie das Ergebnis nach dem Auftauen beeinflussen.
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<dc:date>2026-07-03T00:00:00Z</dc:date>
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