<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<title>TOBIAS-lib - Publikationen und Dissertationen</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/42126" rel="alternate"/>
<subtitle/>
<id>http://hdl.handle.net/10900/42126</id>
<updated>2026-05-13T13:18:51Z</updated>
<dc:date>2026-05-13T13:18:51Z</dc:date>
<entry>
<title>Maternal eating disorders and the family system – Transgenerational transmission, dyadic  development and mother-child communication</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/179186" rel="alternate"/>
<author>
<name>Throm, Jana Katharina</name>
</author>
<id>http://hdl.handle.net/10900/179186</id>
<updated>2026-05-13T07:30:18Z</updated>
<published>2026-05-13T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Maternal eating disorders and the family system – Transgenerational transmission, dyadic  development and mother-child communication
Throm, Jana Katharina
Essstörungen  (ES)  beeinflussen  die  gesamte  Familie  und  werden mit  einem  erhöhten Risiko  für  die  Entwicklung  von  ES  in  der  nächsten  Generation  sowie  mit &#13;
Beeinträchtigungen  in  der  Partnerschaft  in  Verbindung  gebracht.  Das  vorliegende &#13;
Dissertationsprojekt  leistet  mit  vier  Teilprojekten  einen  Beitrag  zum  besseren &#13;
Verständnis  der  Auswirkungen  mütterlicher  ES  auf  das  Familiensystem.  Zwei  dieser &#13;
Teilprojekte untersuchen elterliche Kommunikation als möglichen Mechanismus für die &#13;
transgenerationalen Übertragung  von ES, während  die  anderen  beiden  die  psychische &#13;
Gesundheit  der  Eltern  und  die  Erfahrungen  männlicher  Partner  von  Frauen  mit  ES &#13;
während des Übergangs zur Elternschaft beleuchten.  &#13;
&#13;
Studie  1  umfasst  eine  systematische  Übersicht  über  elterliche  Kommunikation  und &#13;
Modellverhalten  während  der  Mahlzeiten  in  Familien  mit  und  ohne  ES.  Studie  2 &#13;
verwendet maschinelles Lernen (ML) um Merkmale der mütterlichen Sprache während &#13;
des  Mahlzeiteninteraktionen  mit  ihren  Kindern  zu  analysieren.  Die  dritte  Studie &#13;
untersucht in einem Längsschnittdesign die Entwicklung der psychischen Gesundheit der &#13;
Eltern und die Partnerschaft während des Übergangs zur Elternschaft bei Paaren mit und &#13;
ohne ES. Letztlich nutzt Studie 4 qualitative Methoden, um die Erfahrungen der Väter in &#13;
dieser Übergangsphase zu untersuchen.  &#13;
&#13;
Die Ergebnisse von Studie 1 und Studie 2 deuten darauf hin, dass ES in der Familie die &#13;
elterliche  Kommunikation  während  der  Mahlzeiten  beeinflussen  können.  Trotz  einer &#13;
großen Forschungslücke fanden sich Hinweise auf einen negativen Einfluss der ES auf &#13;
die mütterliche Kommunikation in der existierenden Literatur: Mütter mit ES äußerten &#13;
häufiger negative Emotionen und machten weniger positive Bemerkungen während der &#13;
Mahlzeiten.  Die  Anwendung  von  ML  auf  Audioaufnahmen  von  Mutter-Kind-Interaktionen  während  der  Mahlzeiten  bestätigten  den  Eindruck,  dass  ES  die &#13;
Kommunikation  beeinflussen  können:  Die  Stimmen  von  Müttern  mit  ES  zeigten  im &#13;
Vergleich  zu  Müttern  ohne  ES  höher  Werte  bei  Erregung,  Valenz  und  Dominanz. &#13;
Außerdem zeigten Mütter mit ES-Vorgeschichte im Vergleich zur Kontrollgruppe von &#13;
der  Schwangerschaft  bis  zehn  Monate  nach  der  Geburt  eine  deutlich  schwerere  ES-Psychopathologie und erhöhte Depressionswerte sowie eine geringere Anpassung and die Mutterrolle. Bei diesen Frauen zeigte sich zusätzlich eine signifikante Zunahme der ES-Symptomatik im Verlauf der Zeit. Die Partner von Frauen mit und ohne ES unterscheiden sich nicht hinsichtlich psychischer Belastung, jedoch bestand eine negative Korrelation zwischen  der  Schwere  der  mütterlichen  ES  und  der  Anpassung  der  Väter  an  die Elternrolle. Gruppenspezifische Themen  zu  den  väterlichen Erfahrungen während  des Übergangs  wurden  in  den  Interviews  identifiziert,  wodurch  die  Auswirkungen  der Erkrankung auf das gesamte Familiensystem weiter verdeutlicht wurden. &#13;
&#13;
Insgesamt  liefert  die  Dissertation  neue  Erkenntnisse  zum  Einfluss  von  ES  auf  das &#13;
Familiensystem. Relevante Aspekte elterlicher Kommunikation, die möglicherweise eine &#13;
Rolle bei der transgenerationalen Übertragung von ES spielen, wurden benannt, wodurch &#13;
zukünftige Forschungsansätze und theoretische Modelle zu familiären Einflüssen auf die &#13;
Regulation  des  Essverhaltens  bereichert  werden  können.  Zudem  unterstreichen  die &#13;
Ergebnisse die Bedeutung, die Perspektiven von Vätern in die Forschung zu ES und beim &#13;
Übergang  zur  Elternschaft  stärker  einzubeziehen,  um  so  die  Entwicklung  gezielter &#13;
Interventionen für die gesamte Familie zu fördern.
</summary>
<dc:date>2026-05-13T00:00:00Z</dc:date>
</entry>
<entry>
<title>Scherwellen-Elastographie der Myositis</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/179185" rel="alternate"/>
<author>
<name>Dreher, Carla Maria Charlotte</name>
</author>
<id>http://hdl.handle.net/10900/179185</id>
<updated>2026-05-13T06:40:20Z</updated>
<published>2026-05-13T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Scherwellen-Elastographie der Myositis
Dreher, Carla Maria Charlotte
Diese Studie untersucht den Einsatz der Scherwellen-Elastographie (SWE) als nicht-invasives diagnostisches Werkzeug für die Beurteilung von Myositiden. Ziel war es, festzustellen, ob sich Veränderungen der Muskelsteifigkeit bei Patienten mit Myositis im Vergleich zu gesunden Probanden messen lassen und ob diese Werte mit anderen diagnostischen Parametern wie der Echogenität des Muskelgewebes (Heckmatt-Score) korrelieren.&#13;
Im Rahmen der Studie wurden 10 Patienten mit Myositis und 10 gesunde Kontrollpersonen untersucht. Die SWE-Messungen konzentrierten sich auf den Musculus biceps brachii, wobei die Muskelsteifigkeit sowohl in Ruhe als auch in passiver Dehnung erfasst wurde. Die verwendete Methodik beinhaltete den Einsatz eines modernen Ultraschallgeräts (Canon Aplio i800) und nicht-parametrische statistische Analysen zur Identifikation signifikanter Unterschiede zwischen den Gruppen. Ergänzend wurde die Muskelstruktur durch den Heckmatt-Score bewertet.&#13;
Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede in der Muskelsteifigkeit zwischen erkrankten und gesunden Probanden. Myositis-Patienten wiesen tendenziell höhere SWE-Werte auf, insbesondere in Ruhe und bei Dehnung des Muskels (z. B. rechts in Dehnung, p = 0,004). Eine Korrelation zwischen den SWE-Werten und dem Heckmatt-Score konnte jedoch nicht festgestellt werden. Diese Befunde unterstreichen die Sensitivität der SWE zur Unterscheidung zwischen erkranktem und gesundem Muskelgewebe, heben jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit einer standardisierten Methodik und weiterführender Forschung hervor.&#13;
Im Vergleich zur konventionellen B-Bild-Sonographie, die qualitative Merkmale wie die Echogenität misst, liefert die SWE präzisere, quantitative Daten und ist weniger anfällig für subjektive Fehleinschätzungen. Dies macht die Methode besonders attraktiv für die nicht-invasive Diagnostik und Verlaufskontrolle. Trotz der positiven Ergebnisse war die Studie durch ihre kleine Stichprobengröße und pandemiebedingte Einschränkungen (COVID-19) limitiert, was die Generalisierbarkeit der Resultate einschränkt.
</summary>
<dc:date>2026-05-13T00:00:00Z</dc:date>
</entry>
<entry>
<title>Artificial Vision: Testing of a Novel Electrical  Stimulation Electrode Array and  Optimization of Electrical Stimulation  Parameters for Biomimetic Retinal Stimulation</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/179128" rel="alternate"/>
<author>
<name>Peiroten, Lucia</name>
</author>
<id>http://hdl.handle.net/10900/179128</id>
<updated>2026-05-13T01:06:06Z</updated>
<published>2027-10-22T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Artificial Vision: Testing of a Novel Electrical  Stimulation Electrode Array and  Optimization of Electrical Stimulation  Parameters for Biomimetic Retinal Stimulation
Peiroten, Lucia
Electrical retinal implants aim to restore some artificial vision to patients, e.g., &#13;
suffering from Retinitis Pigmentosa (RP), by electrically stimulating (e-stim) the &#13;
remaining  retinal  network.  Although  implanted  patients  have  demonstrated &#13;
improvements in daily life activities,  the  implants face significant  limitations in &#13;
both  temporal  and  spatial  resolution.  Over  the  last  decade,  optimizing  stim &#13;
paradigms has been the subject of several studies. However, many underlying &#13;
mechanisms of retinal e-stim still remain unclear. Therefore, this project seeks &#13;
to understand the effects of e-stim on the retina and to identify optimized stim &#13;
strategies.  By  systematically  investigating  different  stim  paradigms  in  an &#13;
appropriate RP mouse model, profound new insights were found. &#13;
A  newly  methodical  protocol  was  established.  Degenerated  mouse  retinal &#13;
explants  were  stimulated  subretinally,  and  the  evoked  ganglion  cell  (GC) &#13;
responses were recorded using Ca2+-imaging and MEA. This allowed a precise &#13;
spatiotemporal analysis of the stim dependent GC activity and the investigation &#13;
of the role of the neuromodulator Ca2+ in shaping GC responses. First, applying &#13;
e-stim using  the advanced chip  layout of  the RetinaSensor  (dense electrode &#13;
array; macro-electrodes are replaced by 6 circular arranged micro-electrodes) &#13;
and  activating  the  electrodes  biomimetically  could  confine  the GC  activation &#13;
spread  to  ~60 µm.  Regarding  optimized  stim  parameters,  the  systematic &#13;
investigation  of  e-stim  parameters  showed  the  advantage  of  a  biphasic &#13;
cathodic-first pulse with the target- (stimulating) and counter- (opposite polarity &#13;
as target) electrode being nearby in evoking GC responses. The significance of &#13;
the  target  and  counter-electrode  positioning  for  future  implants  was  further &#13;
validated, as it was demonstrated that the cathode (negative electrode) elicited &#13;
stronger GC responses compared to the anode (positive electrode). Moreover, &#13;
applying different stim frequencies revealed a correlation between frequency, &#13;
response  strength  and  stim  depth.  Combined Ca2+-imaging  with MEA  spike &#13;
recordings revealed  that high-frequent  stim (&gt;5 Hz) clamped  the  intracellular &#13;
Ca2+  electrogenically  at  elevated  levels  and  lead  to  an  outage  of  action &#13;
potentials  throughout  sustained  e-stim.  Finally,  the  disintegration  of  the &#13;
conventional  1 ms  pulse  into  several  100  µs  pulses  lead  to  an  increase  in &#13;
response  variation  within  a  voltage  range  of  0.4 V  compared  to  e-implants, &#13;
yielding higher variety in translating light intensities into e-stim. Overall, the stim &#13;
strategies elaborated in this thesis combined with advanced implant design like &#13;
RetinaSensor with biomimetic electrode activation will guide  future studies  in &#13;
enhancing retinal responses spatiotemporally and be the next step to enhanced &#13;
e-mediated artificial vision.; Dissertation ist gesperrt bis 22. Oktober 2027 !
</summary>
<dc:date>2027-10-22T00:00:00Z</dc:date>
</entry>
<entry>
<title>Entwicklung von ACKR3-spezifischen Agonisten und deren pharmakologische Wirksamkeit</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/179112" rel="alternate"/>
<author>
<name>Kolb, Kyra</name>
</author>
<id>http://hdl.handle.net/10900/179112</id>
<updated>2026-05-13T01:03:54Z</updated>
<published>2026-05-12T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Entwicklung von ACKR3-spezifischen Agonisten und deren pharmakologische Wirksamkeit
Kolb, Kyra
Thrombozyten spielen eine zentrale Rolle in der Hämostase und Thrombose, sind jedoch auch maßgeblich an inflammatorischen Prozessen beteiligt. Neben klassischen Aktivierungsrezeptoren wurden in den letzten Jahren zunehmend Chemokinrezeptoren auf Thrombozyten beschrieben, die zur Regulation thromboinflammatorischer Prozesse beitragen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem atypischen Chemokinrezeptor ACKR3 (CXCR7), dessen Funktion in der Thrombozytenbiologie bislang nur unzureichend verstanden ist.&#13;
Ziel dieser Arbeit war es, die Rolle von ACKR3 in der Regulation thrombozytärer Funktionen zu untersuchen und die pharmakologischen Effekte neu entwickelter ACKR3-spezifischer Agonisten zu charakterisieren. Hierfür wurden verschiedene experimentelle Ansätze genutzt, darunter Durchflusszytometrie-basierte Aktivierungsanalysen, Aggregationsassays sowie Untersuchungen zur Thrombusbildung. Ergänzend wurden genetische Modelle und pharmakologische Inhibitoren eingesetzt, um zugrunde liegende Signalmechanismen zu analysieren.&#13;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Aktivierung von ACKR3 durch synthetische Agonisten die Thrombozytenaktivierung modulieren und thrombotische Prozesse beeinflussen kann. Im Rahmen eines Screenings wurden mehrere potenzielle ACKR3-Agonisten identifiziert, die eine Aktivierung β-Arrestin-abhängiger Signalwege induzieren und gleichzeitig thrombozytäre Aktivierungsprozesse reduzieren konnten. Darüber hinaus liefern die Daten Hinweise darauf, dass die beobachteten Effekte weitgehend unabhängig vom klassischen Chemokinrezeptor CXCR4 vermittelt werden.&#13;
Die Ergebnisse dieser Arbeit liefern neue Einblicke in die Funktion von ACKR3 in der Thrombozytenbiologie und unterstreichen das Potenzial dieses Rezeptors als pharmakologisches Ziel für zukünftige therapeutische Strategien zur Behandlung thromboinflammatorischer Erkrankungen.
</summary>
<dc:date>2026-05-12T00:00:00Z</dc:date>
</entry>
</feed>
