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<title>Tübinger Beiträge zur Musikwissenschaft</title>
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<updated>2026-05-12T19:49:34Z</updated>
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<title>Bach bearbeitet. Bericht über die Tagung im Rahmen des 93. internationalen Bachfestes der neuen Bachgesellschaft in Tübingen</title>
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<name>Richter-Ibáñez, Christina</name>
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<name>Schipperges, Thomas</name>
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<updated>2023-05-30T10:40:51Z</updated>
<published>2022-12-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Bach bearbeitet. Bericht über die Tagung im Rahmen des 93. internationalen Bachfestes der neuen Bachgesellschaft in Tübingen
Richter-Ibáñez, Christina; Schipperges, Thomas
Bach in der Tradition. Bach in seiner Zeit. Bach in den Verkettungen der Geschichte. Bach regional und Bach global. Bach im Notentext und Bach performativ. Bach mäandernd. Bach medial. Bach in Zahlen. Der eleusinische Bach und der populäre Bach. Bach im Fokus der Genderforschung. Mythen um Bach: Die musikwissenschaftliche Tagung zum Tübinger Bachfest 2018 suchte im Blick auf Bach das Feld an Zugängen weit zu fassen. Bearbeitungspraxis und Rezeptionsgeschichte bilden den Kern der Beiträge.
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<dc:date>2022-12-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>In die Stille geleiten. Darstellungsprinzipien und Erfahrungsweisen eines musikalischen Grundphänomens</title>
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<name>Kurze, Fabian</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/119606</id>
<updated>2023-05-31T11:45:45Z</updated>
<published>2021-11-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">In die Stille geleiten. Darstellungsprinzipien und Erfahrungsweisen eines musikalischen Grundphänomens
Kurze, Fabian
Stille in der Musik nehmen wir im Wesentlichen dann wahr, wenn ihre Zeit stehenzubleiben scheint: etwa unmittelbar vor dem Beginn eines Werkes. Stille weilt dort außerhalb der erklingenden Musik, John Cage drängte sie 1952 in ein Werk hinein. Nicht hörbar, weil durchgehend schweigend, verwischt 4’33’’ die Werkgrenzen und verkörpert zugleich das Prinzip der stillen Fermate: ein unendlich großer Zeitraum. Dessen Möglichkeitsbedingung zeichnete die antike griechische Zeit- und Musiktheorie als Ort der Weltseele vor: ein ewig wiederkehrender Nullpunkt der Zeit. Erwin Schulhoffs Augenmusik In futurum (1919) deklinierte ihn mit Pausenzeichen aus. Und bereits 1607 überführte Claudio Monteverdis Prolog des Orfeo den schweigenden Stillstand in ein Gebot des Stillseins. In Franz Schuberts und Robert Schumanns Musik lassen sich noch zwei andere Orte der Stille erkennen: in der Ruhe als tonales Ziel, das in Schuberts Klaviersonate B-Dur (1828) vergebens gesucht wird, und im Ton der Lautstärke Null, der als unendlich entfernter Klang das geometrische Notationssystem übersteigt.
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<dc:date>2021-11-01T00:00:00Z</dc:date>
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